unternehmen — AT news

Unternehmen müssen Gehälter transparent kommunizieren

Die EU-Entgelttransparenz-Richtlinie verpflichtet Unternehmen zur transparenten Kommunikation von Gehältern, um Lohngleichheit zu fördern. Die Richtlinie wird ab Juni 2026 Pflicht. Unternehmen müssen jährlich oder alle drei Jahre über ihr Entgeltgefälle zwischen den Geschlechtern berichten.

Die verpflichtende Gender-Pay-Gap-Berichterstattung erfolgt erstmals im Juni 2027 für das Jahr 2026. Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden müssen jährliche Berichte ab 2027 erstellen. Firmen mit mindestens 150 Mitarbeitenden müssen ihren ersten Bericht ebenfalls 2027 erstellen. Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitenden müssen ihren ersten Bericht bis 2031 vorlegen.

44 % der Unternehmen in der Sparte Information und Consulting setzen bereits Künstliche Intelligenz (KI) ein. Gleichzeitig sehen 32 % dieser Unternehmen eine sehr starke Abhängigkeit von nicht-europäischen IT-Dienstleistern. Die meisten Firmen investieren in Weiterbildung und Knowhow-Erwerb sowie in System- und Datensicherheit.

Sage DPW bietet mit „FairPay“ eine Lösung zur Umsetzung der EU-Richtlinie an. Julian Mauhart, Partner bei Deloitte Österreich, sagte: „Es ist höchste Zeit, dass sich Unternehmen mit der Entgelttransparenz-Richtlinie befassen.“

Johannes Kreiner, Geschäftsführer von Sage DPW, erklärte: „Die finalen Details zur Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie werden derzeit vom österreichischen Gesetzgeber verhandelt.“