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Salzburg plant Verkehrswende mit Parkraumkonzept

Die Stadt Salzburg plant eine umfassende Verkehrswende mit einem neuen Parkraumkonzept und einer umstrittenen Innenstadtsperre. Die Polizei Salzburg äußerte Bedenken hinsichtlich der Kontrollierbarkeit der Sperre.

Die geplante Innenstadtsperre wird von den Parteien ÖVP und NEOS als nicht tauglich angesehen. NEOS fordert eine ganzjährige Verbanung des PKW-Verkehrs aus dem Stadtzentrum. Die Polizei erklärte, dass die Sperre schwer kontrollierbar sei.

Ein neues Parkraumkonzept für Salzburg wurde vorgestellt. Dieses Konzept sieht eine Weiterentwicklung der Parkraumbewirtschaftung für die nächsten 10 bis 15 Jahre vor. Es ist Teil des Mobilitätsplans 2040 der Stadt Salzburg.

Salzburg hat im nationalen Vergleich mit anderen Städten Potenziale in der Parkraumbewirtschaftung. Die Gebühren für das Parken in Salzburg betragen 1,10 Euro pro 30 Minuten.

Die Diskussion über die Innenstadtsperre und deren Auswirkungen auf den Verkehr in Salzburg ist im Gemeinderat präsent. Offizielle Stellungnahmen betonen die Wichtigkeit eines durchdachten Mobilitätsplans.

Anna Schiester von der Stadtverwaltung sagte: „Das Parkraumkonzept ist kein Einzelprojekt, sondern zentraler Baustein unseres Mobilitätsplans 2040.“ Die rechtlichen Zweifel an der EU-Konformität der geplanten Sperre sind jedoch unklar.