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Österreich: Klimapolitik in gefährdet Budgetsanierung

Eine Studie warnt, dass fehlende Klimapolitik die Budgetsanierung in Österreich gefährdet. Die volkswirtschaftlichen Klimaschäden belaufen sich bereits auf mindestens 2,5 Milliarden Euro jährlich. Ohne ernstgemeinte Investitionen in Klimaschutz und Anpassung steigen die ungeplanten Ausgaben.

Die jährlichen Steuereinnahmen könnten bis 2050 um rund 2,5 Milliarden Euro höher liegen als ohne zusätzliche Investitionen. Karl Steininger von der Universität Graz sagt: „Wer heute kürzt, zahlt morgen ein Vielfaches.“

Die Gräserpollensaison hat begonnen und etwa ein Viertel der Personen in Österreich leidet an Allergien. Diese Saison wird von der Medizinischen Universität Wien dokumentiert und dauert bis in den September hinein.

Die EU-Klimaziele sind zentral für eine langfristige Entlastung des Budgets. Ohne Einhaltung dieser Ziele könnten bis 2030 Kosten von 2,86 Milliarden Euro entstehen. Viktoria Auer betont: „Eine ambitionierte Klimapolitik rechnet sich und reduziert finanzielle Risiken für den Staat sowie die gesamte Gesellschaft.“

Die Klimakrise führt zu einer verringerten Wirtschaftsleistung durch klimabedingte Produktivitätsverluste. Rund 80 Prozent dieser Verluste könnten vermieden werden, wenn klimaschädliche Subventionen abgebaut werden.

Zusätzlich plant die Bundesregierung eine Verschärfung des Spionageparagrafen, um internationale Organisationen vor Spionage zu schützen. Kerstin Haslehner fordert phänologische Beobachtungen aus ganz Österreich, um aktuelle Entwicklungen in der Pflanzen- und Tierwelt zu dokumentieren.