Wöginger: August zieht sich aus der Politik zurück
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Wöginger: August zieht sich aus der Politik zurück
August Wöginger wird sich beim Landesparteitag der Volkspartei Oberösterreich am 24. April 2026 aus einer seiner langjährigen Funktionen zurückziehen. Dies umfasst auch seine Kandidatur als Stellvertreter von Landesparteichef Thomas Stelzer.
Wöginger ist derzeit Angeklagter in einem Postenschacher-Prozess, in dem ihm von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) vorgeworfen wird, 2017 einem ÖVP-Bürgermeister einen Vorstandsposten verschafft zu haben. Wöginger bestreitet die Vorwürfe und erklärt: „Gegenteilige Aussagen von Schmid beruhen aus meiner Sicht auf einer subjektiven Interpretation, nicht auf den tatsächlichen Geschehnissen.“
Die Vorwürfe gegen Wöginger beinhalten auch, dass er Einfluss auf ein Auswahlverfahren genommen haben soll. Wöginger habe Schmid nie einen ‚Befehl‘ gegeben und wird von mehreren Zeugen als Mitglied der Kommission im Zeugenstand erwähnt. Eine Zeugin berichtete: „Nach dem dritten Nachfragen wusste ich nicht mehr, was er von mir will.“
Ein weiterer Zeuge, Thomas Schmid, erklärte: „Ich habe mich an den Zweitangeklagten, ein Mitglied der Begutachtungskommission, gewandt und gebeten, sich ‚darum zu kümmern‘.“ Dies deutet darauf hin, dass Wögingers Rolle in dem Prozess komplex ist.
Wöginger wird von Medienberichten als beliebter Fraktionschef beschrieben, was seine politische Karriere in Oberösterreich unterstreicht. Die Rolle von Wöginger soll von Wolfgang Hattmannsdorfer übernommen werden, was auf eine mögliche Neuausrichtung innerhalb der ÖVP hindeutet.
Wöginger hat sich in Linz einem Prozess wegen Missbrauchs der Amtsgewalt zu stellen, was die politische Landschaft in Oberösterreich weiter beeinflussen könnte. Details bleiben unbestätigt.