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Wilderei in Bayern: Polizei ermittelt

Die Polizei ermittelt in mehreren Fällen von Wilderei in Bayern, darunter grausame Funde von abgetrennten Rehköpfen. Ein 16-Jähriger wurde mit einer Langwaffe in der Hand auf Bildern einer Wildkamera gesehen.

Am 10. April 2026 gab es einen großen Polizeieinsatz in Sankt Marienkirchen bei Schärding. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Gemeinde Bergen, wo die Polizei nach einem Wilderer sucht.

In Eggstätt fand die Polizei einen toten Rehbock mit Schussverletzung und abgetrenntem Kopf. Das Reh war zum Teil ausgeweidet, was die Verdachtsmomente der Wilderei verstärkt.

In Bergen wurden mehrere Hinweise auf Jagdwilderei entdeckt. Dazu gehört ein weiteres abgetrenntes Rehhaupt, das am 20. April an einem Wanderweg gefunden wurde.

Die Wasserschutzpolizei in Prien ermittelt ebenfalls wegen des Verdachts der Jagdwilderei. Es gab in den letzten Wochen vermehrt Fälle von Wilderei rund um den Chiemsee.

Die Ermittlungen umfassen auch Hausdurchsuchungen und die Befragung von Jagdpächtern. Die Behörden hoffen, weitere Informationen zu sammeln, um die Täter zu identifizieren.