Welpen im illegalen Handel: Zollbeamte entdecken 16 geschwächte Welpen
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Welpen im illegalen Handel: Zollbeamte entdecken 16 geschwächte Welpen
Zollbeamte entdeckten 16 geschwächte Welpen, die in Transportboxen für Tauben gequetscht waren, während sie einen illegalen Transport von Ungarn nach Dänemark stoppten. Der Vorfall ereignete sich in Niedersachsen, Deutschland. Die Welpen hatten weder Heimtierausweis, Chip noch gültige Tollwutimpfung.
Der Fahrer des Fahrzeugs konnte keine Papiere für die Welpen vorweisen. Dies stellt einen klaren Verstoß gegen die Tierschutz-Hundeverordnung dar. Die Tiere waren bereits deutlich geschwächt und dehydriert, berichtete eine Amtstierärztin.
Von den 16 Welpen wurden 15 Shar Pei-Hunde, darunter elf Welpen, im Tierheim Franziskus aufgenommen. Ein Welpe musste bereits operiert werden, da die Augenspezialistin dringend zur Operation riet. Zudem beschlagnahmten die Zollbeamten einen fünf Monate alten Maltipoo-Welpen.
Der Maltipoo-Welpe wurde in ein Tierheim gebracht und befindet sich dort in Quarantäne. Der Wert des Maltipoo-Welpen beträgt etwa 2000 Euro. Auch 250 Kilogramm Wurst wurden bei der Kontrolle beschlagnahmt.
Die strengen veterinärrechtlichen Vorschriften bei der Einfuhr von tierischen Erzeugnissen sollen laut Zoll vermeiden, dass Tierseuchen aus Nicht-EU-Staaten in die EU eingeschleppt werden. Was mit den Muttertieren der Welpen passiert ist, bleibt unklar.