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Tiergarten Schönbrunn: Neues Beulenkrokodil eingezogen

Vor kurzem war die Situation für das 30 Jahre alte Beulenkrokodil ungewiss. Es lebte zehn Jahre lang in einem Schrebergarten in Thüringen. Die Haltungsbedingungen waren nicht mehr ausreichend. Daher beschlagnahmten die Behörden das Tier.

Nun ist das Männchen im Tiergarten Schönbrunn angekommen. Es misst 2,3 Meter und hat knapp 70 spitze Zähne. Der Zoo stellte ein passendes Weibchen bereit. Die Eingewöhnung verlief gut.

Beulenkrokodile sind in ihrem natürlichen Lebensraum fast ausgerottet worden. Ihr Leder machte sie zur Zielscheibe für Jäger. Deshalb ist dieses Paar genetisch besonders wertvoll für den Fortbestand der Zoopopulation.

Markus Baur äußerte sich erfreut über die neue Heimat des Tieres: „Wir sind unglaublich froh, dass wir für das Tier im Tiergarten Schönbrunn einen Platz gefunden haben.“ Dies zeigt, wie wichtig es ist, solche Tiere zu schützen.

Stephan Hering-Hagenbeck betonte, dass Beulenkrokodile nur in wenigen zoologischen Gärten zu finden sind. Ihre Erhaltung erfordert besondere Anstrengungen und Expertise.

In den ersten Tagen im Zoo gab es bereits erste Paarungsversuche mit dem Weibchen. Anton Weissenbacher erklärte: „In der Zeit konnten die Tiere bereits Kontakt miteinander aufnehmen, sich sehen und riechen und miteinander kommunizieren.“ Dies ist ein positives Zeichen für die zukünftige Zucht.

Die Entwicklung im Tiergarten Schönbrunn zeigt, wie wichtig der Einsatz von Zoos für bedrohte Arten ist. Doch die Herausforderungen bleiben groß.

Details remain unconfirmed.