Thomas Prantner tritt als ORF-Stiftungsrat zurück
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Thomas Prantner tritt als ORF-Stiftungsrat zurück
Thomas Prantner tritt nach massiven Vorwürfen und politischem Druck als ORF-Stiftungsrat zurück. Er war mit Vorwürfen des Sexismus und Machtmissbrauchs konfrontiert. Landeshauptmann Mario Kunasek stellte ihm die Frage, ob er seine Aufgabe weiterhin erfüllen könne.
Prantner verneinte die Frage und legte daraufhin seine Funktion nieder. Er äußerte, dass er keine Belastung für die steirische Landespolitik und die Landesregierung sein möchte. „Nach wochenlangen medialen Diskussionen und parteipolitischen Angriffen möchte ich keine Belastung für die steirische Landespolitik und die Landesregierung sein“, sagte Prantner.
Kunasek nahm die Entscheidung von Prantner zur Kenntnis. Er äußerte, dass die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr gegeben sei. Der Rücktritt von Thomas Prantner war überfällig, so Niko Swatek von der Opposition.
Die Kandidatenfindung für eine Nachfolge beginnt umgehend seitens der Landesregierung. Max Lercher kommentierte, dass der Rücktritt nicht den Schaden heilt, den Kunasek durch sein langes Zögern angerichtet hat.
Prantner will sich künftig ausschließlich auf seine Agentur C³ konzentrieren. In seiner Zeit als ORF-Manager soll er unpassende Äußerungen gegenüber einer Mitarbeiterin getätigt haben. Rücktrittsaufforderungen folgten auf die Vorwürfe gegen ihn.