LASK trifft in der Generali-Arena auf Austria Wien
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LASK trifft in der Generali-Arena auf Austria Wien
By Thomas Gruber — 8 August 2026 — 5 min read
Nach einem Auswärtssieg gegen Beitar Jerusalem richtet Austria Wien den Fokus auf das erste Heimspiel der Bundesliga-Saison. Am Sonntag empfängt die Austria den amtierenden Meister LASK in der Generali-Arena. Trainer Stephan Helm äußerte sich vor dem Spiel.
Die Austria sicherte sich im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Conference League gegen Beitar Jerusalem einen 2:1-Erfolg. Dies verschafft dem Team eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Trainer Stephan Helm zeigte sich zufrieden, merkte jedoch an, dass aus seiner Sicht noch mehr möglich gewesen wäre.
Helm betonte die Zufriedenheit mit der Ausgangsposition, obwohl die Mannschaft aufgrund der Torchancen ein noch besseres Ergebnis hätte erzielen können. Er erklärte, dass der Gegner wie erwartet auftrat und in den ersten 25 Minuten viel investierte. In dieser Phase gebe es für die Austria Bereiche, die verbessert werden müssen. In der zweiten Halbzeit habe sich das Team jedoch deutlich gesteigert und bewiesen, dass es über 90 Minuten marschieren kann.
Die Mannschaft kehrte am Freitagmorgen nach Wien zurück. Nach der Ankunft in der Generali-Arena stand eine regenerative Trainingseinheit auf dem Programm. Am Samstag wird sich die Austria detailliert auf den LASK vorbereiten. Stephan Helm hob hervor, dass der volle Fokus nun auf dem Heimspiel gegen den LASK liegt, da die Bundesliga das Tagesgeschäft sei und das Team dort wieder eine gute Rolle spielen wolle. Er freue sich auf den amtierenden Meister.
Vorbereitung und Kader-Update
Trotz der intensiven Wochen gelang es dem Trainerteam bisher, die Belastung gut zu steuern. Durch gezielte Veränderungen in der Startelf und Wechsel während der Partien stand stets eine frische Mannschaft auf dem Platz. Helm erklärte, dass dieser Weg beibehalten werde, solange englische Wochen anstehen, und man hoffe, dass dies möglichst lange so bleibe. Auch gegen den LASK werde eine Startelf auf dem Platz stehen, die körperlich und mental frisch ist.
Der LASK setzte zum Bundesliga-Auftakt mit einem 3:0-Erfolg gegen den GAK ein Zeichen. Für Helm zählt der Meister aktuell zu den stärksten Teams der Liga. Er hob hervor, dass der LASK in der ersten Runde den überzeugendsten Auftritt aller Mannschaften zeigte. Das Team sei nahezu unverändert geblieben, ebenso der Trainer, und in seinem Spiel sehr gefestigt. Helm prognostizierte, dass der LASK auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle in der Bundesliga spielen werde, wenn das Team so zusammenbleibt. Daher müsse die Austria als Mannschaft und jeder Einzelne an sein Leistungsmaximum kommen, um den LASK vor Probleme zu stellen.
Im Kader gibt es Neuigkeiten: Johannes Eggestein musste das Europacup-Spiel in Rumänien angeschlagen auslassen, konnte am Freitag jedoch wieder mit der Mannschaft trainieren. Stephan Helm zeigte sich zuversichtlich, dass Eggestein am Sonntag zur Verfügung stehen wird. Positiv sei auch, dass Aleks Dragović gegen Beitar wieder 30 Minuten spielen konnte und Johannes Handl bereits 60 Minuten absolviert hat. Nicht zur Verfügung stehen weiterhin Philipp Wiesinger, Noah Botić und Manprit Sarkaria.
Prognosen für die zweite Runde
Die Wiener Austria steht bereits in der zweiten Runde unter Druck. Nach der 0:3-Niederlage beim WAC ist Wiedergutmachung angesagt. Es wird jedoch bezweifelt, ob dies ausgerechnet gegen den derzeit stark auftretenden LASK gelingen wird. Wenn die Mannschaft von Trainer Dietmar Kühbauer weiterhin so konzentriert und diszipliniert auftritt, könnte ein Auswärtssieg die Folge sein.
Die Auftaktrunde der neuen Bundesliga-Saison 2026/27 zeigte bereits einige spannende Partien. Die Ligaportal-Redaktion und Experte Gerald Baumgartner, ein UEFA-Pro-Lizenz-Inhaber und erfahrener Bundesliga-Trainer, gaben ihre Prognosen ab. In der ersten Runde gingen sechs zu zwei Punkte an Ligaportal im Tipp-Duell, das drei Heimsiege richtig vorhersagte und das Ergebnis von SC Austria Lustenau gegen SV Ried (1:1) exakt prophezeite.
Für die zweite Runde prognostiziert Baumgartner vier Auswärtssiege und zwei Remis für die sechs Spiele am Wochenende. Er erwartet ein intensives Spiel zwischen den Wikingern und dem SK Rapid in Ried. Die bisherigen beiden Duelle im Innviertel im Kalenderjahr, im ÖFB-Cup-Viertelfinale und im Bundesliga-EC-Play-off-Finalhinspiel, gewannen die Rieder. Baumgartner sieht diesmal die Hütteldorfer vorn, während die Ligaportal-Redaktion einen Heimsieg für den SVR erwartet.
Im Westduell zwischen SCR Altach und den Tirolern sieht Baumgartner beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei der Heimvorteil den Unterschied machen könnte. Nach der knappen Niederlage in Hütteldorf steht der SCR Altach unter Druck. Die Tiroler erkämpften sich zum Auftakt einen verdienten Punkt gegen den favorisierten Vizemeister SK Sturm Graz. Baumgartner erwartet ein intensives und hart umkämpftes Spiel.
Der GAK 1902 steht nach der Auftaktniederlage in Linz gegen den LASK ebenfalls unter Druck. Gegen den Aufsteiger aus Lustenau wird ein Heimsieg erwartet, doch Baumgartner glaubt, dass die Elf von Trainer Markus Mader auch in Graz einen Punkt mitnehmen kann. Im Steirer-Duell geht der SK Sturm Graz als Favorit ins Rennen. Der TSV Hartberg kassierte in Salzburg erst spät das entscheidende 0:1 und ist nun gefordert, die ersten Punkte einzufahren. Der Vizemeister tat sich beim 1:1 gegen kämpferisch starke Tiroler schwer, die Defensive des Gegners zu knacken. In Hartberg waren die Duelle zuletzt immer eng und spannend. Die Gäste stehen unter Zugzwang und wollen sicherlich drei Punkte mitnehmen.
Im Innviertel freut man sich auf das Duell mit dem SK Rapid. Die Rieder starteten mit einem Punkt auswärts bei Aufsteiger SC Austria Lustenau in die neue Bundesliga-Saison und lieferten gegen Rapid in den vergangenen Jahren immer wieder spannende und erfolgreiche Partien ab. Die Hütteldorfer taten sich beim 1:0 gegen den SCR Altach vor allem in der zweiten Halbzeit schwer, den Sack frühzeitig zuzumachen. Der Heimsieg war letztlich aber verdient. Baumgartner erwartet in Ried erneut ein enges Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste. Nach dem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen die Wiener Austria wartet mit dem FC Red Bull Salzburg der nächste große Prüfstein auf den WAC. Die Roten Bullen hatten in den vergangenen Jahren im Lavanttal immer wieder ihre Schwierigkeiten gegen die aggressiv auftretenden Kärntner. Baumgartner denkt jedoch, dass sich die neu formierte Mannschaft der Gäste knapp durchsetzen wird.
Die Wiener Austria empfängt den LASK am Sonntag um 19:00 Uhr in der Generali-Arena.
Source: fk-austria.at