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Simone: Cyberangriff auf die Uffizien in Florenz: Verde reagiert

Ein schwerer Cyberangriff auf die Uffizien in Florenz führte zur Entwendung sensibler Daten und einer Lösegeldforderung von 300.000 Euro. Die Hackergruppe Medusalocker ist für den Angriff verantwortlich.

Die Hacker haben Sicherheitskonzepte, Zugangsdaten und persönliche Daten von Mitarbeitern der Uffizien gestohlen. „Einige Mitglieder Ihres Personals arbeiten bereits mit uns zusammen“, sagte die Hackergruppe.

Das Museum, eines der bekanntesten Kunsthäuser in Italien, ließ wertvolle Stücke in die Zentralbank Italiens bringen. Die Sicherheitslücke war über die Homepage des Museums zugänglich.

Wichtige Fakten:

  • Die Hacker forderten 300.000 Euro in Kryptowährungen als Lösegeld.
  • Das gesamte digitale Archiv der Fotoabteilung wurde gestohlen.
  • Die Uffizien bestreiten den Diebstahl sensibler Daten.

Experten der nationalen Cybersicherheitsagentur Italiens ermitteln bereits. „Es war eines der wenigen Programme, das von unserem IT-Verantwortlichen nicht aktualisiert worden war“, erklärte ein Vertreter der Uffizien.

Die Situation wirft Fragen zu den bestehenden Sicherheitskonzepten auf. Der Vorfall könnte weitreichende Konsequenzen für den Schutz von Kunstwerken und Daten im Museum haben.