Schulden von Karl-Heinz Grasser: Aktueller Stand
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Schulden von Karl-Heinz Grasser: Aktueller Stand
Karl-Heinz Grasser, der von 2000 bis 2007 als Finanzminister der Republik Österreich tätig war, sieht sich derzeit mit einem Schuldenberg von 35,6 Millionen Euro konfrontiert. Von diesen Schulden wurden 23,2 Millionen Euro anerkannt. Die finanzielle Situation von Grasser ist besonders angespannt, da die Republik Österreich als Hauptgläubiger mit Forderungen über 12,9 Millionen Euro aus dem Buwog-Strafverfahren auftritt.
Zusätzlich erhebt die Finanzbehörde Forderungen in Höhe von 10,1 Millionen Euro gegen Grasser. Um seine Schulden zu regulieren, hat Grasser einen Zahlungsplanantrag eingebracht, der eine Quote von 3 Prozent für seine Gläubiger vorsieht.
In einem aktuellen Schritt wurde die Versteigerung von Grassers privaten Gegenständen durchgeführt, die rund 33.000 Euro für die Insolvenzmasse einbrachte. Diese Maßnahme ist Teil seiner Bemühungen, die finanziellen Verbindlichkeiten zu reduzieren, nachdem er seine Vermögensverhältnisse für die Buwog-Verfahrenskosten aufgebraucht hat.
Grasser befindet sich derzeit in elektronisch überwachten Hausarrest, was seine Situation zusätzlich kompliziert. Klaus Schaller, ein Beobachter des Verfahrens, äußerte, dass die Zustimmung zu Grassers Zahlungsplan vermutlich schwer zu erreichen sein dürfte, da die Republik Österreich mit ihrer Forderung über 12,9 Millionen Euro einen erheblichen Anspruch hat.
Grasser hat jedoch Hoffnung auf einen möglichen Massezufluss, der sich aus liechtensteinischen Konten ergeben könnte. Das Gericht wird Grasser daher bei der nächsten Tagsatzung das Vermögensverzeichnis zur Unterfertigung unter Wahrheitspflicht vorlegen.