Sachbezug bei E-Autos
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Sachbezug bei E-Autos
Die geplante Abschaffung der Sachbezugsbefreiung für E-Dienstwagen sorgt für große Aufregung unter Unternehmern und Mitarbeitern, die um ihre finanziellen Vorteile fürchten. Die Sachbezugsbefreiung für vollelektrische Dienstautos soll geändert werden. Diese Maßnahme wird als Erhöhung der Lohnnebenkosten angesehen.
Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren in die Elektromobilität investiert. Biogena, ein Unternehmen mit einer E-Mini-Flotte von 126 Fahrzeugen, hat insgesamt 180 Fahrzeuge im Bestand. Die Anmeldezahlen von E-Autos wurden bisher vor allem von den Firmen getrieben.
Albert Schmidbauer, Gründer und CEO von Biogena, äußerte sich zum Thema: „Die Leute sind stinksauer.“ Die Abschaffung der Sachbezugsbefreiung könnte 150 Euro netto pro Monat für Mitarbeiter kosten. Dies stellt eine reale Schlechterstellung für Beschäftigte dar.
Karlheinz Kopf von der WKV betonte: „Wenn der Sachbezug für E-Dienstwagen deutlich steigt, bedeutet das eine reale Schlechterstellung für Beschäftigte und zusätzliche Kosten für Unternehmen.“ Die Unternehmen fordern daher einen Bestandsschutz bis 31.12.2026 für ihre Fuhrparks.
Aktuell hat eine Petition gegen die Abschaffung der Sachbezugsbefreiung bereits 3.600 Unterschriften gesammelt. Diese Initiative zeigt das große Interesse an Planungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der E-Mobilität.
Schmidbauer wies darauf hin: „Es geht nicht um große SUV und Limousinen, wie oft dargestellt, sondern um notwendige Fahrten auf dem Land vom und zum Arbeitgeber.“ Die Diskussion über die Änderung des Sachbezugs wird weiterhin intensiv geführt.