Polizei: Betrugsfälle und kontrollen in Salzburg
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Polizei: Betrugsfälle und kontrollen in Salzburg
Die Polizei warnt immer wieder vor Betrugsmaschen im Internet. In den letzten Wochen kam es in Salzburg zu mehreren Betrugsfällen, bei denen ältere Menschen hohe Geldbeträge auf ausländische Konten überwiesen. Eine 75-Jährige fiel auf ein Gewinnversprechen herein, während eine 63-Jährige Opfer eines Love-Scams wurde und mehrere zehntausend Euro verlor. Auch ein 77-Jähriger überwies einen hohen vierstelligen Betrag, nachdem er einen Anruf von einer vermeintlichen Bankmitarbeiterin erhielt.
Gleichzeitig führt die Polizei in Salzburg Kontrollen am Hauptbahnhof durch, um den Aufenthaltsstatus von Personen zu überprüfen. Bei diesen Kontrollen sind 30 Einsatzkräfte im Einsatz. Gerhard Karner, der Innenminister, erklärte: „Wir wollen die illegale Migration gegen Null drängen.“ Die Zahl der Personen ohne gültige Papiere in Salzburg bleibt jedoch niedrig und unverändert.
Am 7. April 2026 wurden in Salzburg neue Polizeischülerinnen und -schüler angelobt. Insgesamt 25 neue Polizeischüler begannen ihre Ausbildung. Karoline Edtstadler, die Landesrätin für Inneres, betonte: „Heute ist ein guter Tag für die Sicherheit in Salzburg.“ Für das Jahr 2026 sind in Salzburg 176 Ausmusterungen geplant, während österreichweit mit über 1.400 Aufnahmen sowie knapp 1.400 Ausmusterungen gerechnet wird.
In den Jahren 2023 bis 2025 haben bundesweit mehr als 4.000 Frauen und Männer ihre Polizeigrundausbildung erfolgreich abgeschlossen. Die Zahl der Polizistinnen und Polizisten in Österreich ist in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 4.100 gestiegen. Gerhard Karner fügte hinzu: „Das Ziel ist klar: Die Stärkung der Polizei in ganz Österreich wird fortgesetzt.“