OMV erzielt Rekordperiodenergebnis im ersten Quartal 2026
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OMV erzielt Rekordperiodenergebnis im ersten Quartal 2026
Die OMV hat im ersten Quartal 2026 ein Rekordperiodenergebnis von 1,65 Milliarden Euro erzielt, während die Produktion aufgrund externer Faktoren verringert wird.
Der Gewinn je Aktie sank um 21 Prozent auf 1,0 Euro. Das bereinigte operative Ergebnis fiel um 12 Prozent auf 1,025 Milliarden Euro. Die Nettoverschuldung stieg auf 4,5 Milliarden Euro.
Wichtige Zahlen:
- Brent-Preisannahme für 2026: 85 bis 95 US-Dollar je Barrel
- Operatives Ergebnis im Chemiesegment: 245 Millionen Euro
- Operativer Cashflow: 1,62 Milliarden Euro
- Produktion: 280.000 bis 290.000 Barrel Öläquivalent pro Tag
Die OMV profitiert weiter von den Verwerfungen auf den Energiemärkten. Die strategische Neuausrichtung des österreichischen Konzerns macht sich in der Bilanz bemerkbar. Das halbiert OMVs Dividendeneinnahme aus dem Joint Venture auf 250 Millionen US-Dollar.
Die Beteiligung an Borouge International fließt dann nach der At-Equity-Methode in den Konzernabschluss ein. Die Jahresprognose wurde grundlegend überarbeitet, nachdem die Sperrung der Straße von Hormuz das Nahost-Geschäft direkt getroffen hat.