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Mediashop: Investorengruppe plant Neustart in Neunkirchen

„Wenn es sich tatsächlich um ein nachhaltiges Sanierungskonzept handelt, das in dieser strukturarmen Gegend möglichst viele Arbeitsplätze sichert, dann ist das sehr willkommen“, sagte Gerhard Weinhofer, ein Schlüsselakteur im Sanierungsprozess von Mediashop GmbH.

Das insolvente Teleshopping-Unternehmen mit Sitz in Neunkirchen, Österreich, hat derzeit 163 Mitarbeiter, von denen etwa 30 in der Rumpfmannschaft verbleiben. Eine österreichische Investorengruppe plant, Mediashop neu zu starten und das Unternehmen auf eine gesunde Größe zurückzubringen.

Der Neustart sieht vor, dass die Produktwerbung künftig nur noch auf bis zu 30 TV-Kanälen stattfinden soll, im Vergleich zu zuvor 172 Kanälen. Diese Maßnahme soll helfen, die Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern.

Die finanzierende Bank hat Pfandrechte in Höhe von 5,5 Millionen Euro auf einer Betriebsliegenschaft, was die finanzielle Lage des Unternehmens zusätzlich belastet. Die Investorengruppe verfolgt jedoch das Ziel, die Marke Mediashop in der DACH-Region zu etablieren und die Produktpalette in den Bereichen Küche, Haushalt, Freizeit, Fitness, Wellness und Beauty zu vertreiben.

„Ich arbeite an der Gesamtverwertung und habe ein Angebot vorliegen“, erklärte Michael Lentsch, der ebenfalls in den Sanierungsprozess involviert ist. Die nächsten Schritte werden entscheidend sein, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern.

Die Situation von Mediashop ist ein Beispiel für die Herausforderungen, vor denen viele Unternehmen in der heutigen Wirtschaft stehen. Die geplanten Maßnahmen könnten nicht nur die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sichern, sondern auch die Marke Mediashop wieder auf Kurs bringen.

Details bleiben unbestätigt, aber die Fortschritte der Investorengruppe werden in den kommenden Wochen genau beobachtet. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Neustart bleibt bestehen, während die Verhandlungen weitergehen.