Marathon Weltrekord: Sebastian Sawe bricht die Schallmauer von zwei Stunden
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Marathon Weltrekord: Sebastian Sawe bricht die Schallmauer von zwei Stunden
„Ich fühle mich gut, ich bin glücklich. Das ist für mich ein Tag zum Erinnern.“ Diese Worte stammen von Sebastian Sawe, der als erster Mensch in einem offiziellen Wettkampf die Marathon-Schallmauer von zwei Stunden durchbrochen hat. Er lief die Distanz von 42,195 Kilometern in 1:59:30 Stunden und setzte damit einen neuen Maßstab im Laufsport.
Yomif Kejelcha folgte ihm mit einer Zeit von 1:59:41 Stunden. Jacob Kiplimo erreichte das Ziel in 2:00:28 Stunden. Tigist Assefa gewann den Damen-Bewerb in 2:15:41 Stunden und hält den Weltrekord der Frauen mit 2:11:53 Stunden.
Der London-Marathon zog mehr als eine Million Anmeldungen an, aber nur etwa 50.000 Läufer durften letztlich teilnehmen. Die Bedingungen waren optimal für schnelle Zeiten. Viele Athleten profitierten von den idealen Laufbedingungen.
Eliud Kipchoge hatte 2019 unter Laborbedingungen einen Marathon in 1:59:40,2 Stunden absolviert. Doch dieser Rekord galt nicht offiziell. Sawe’s Leistung ist daher besonders bemerkenswert.
„Als ich die Zeit sah, war ich total begeistert“, sagte Sawe nach dem Rennen. Er bedankte sich auch beim Publikum und erklärte, dass es ihm sehr geholfen habe. Samuel Fitwi, ein weiterer Teilnehmer, äußerte sich ebenfalls zufrieden: „Ich bin sehr, sehr happy.“
Amanal Petros erreichte das Ziel in 2:08:31 Stunden und landete auf Rang 15. Der bisherige Rekordhalter Kelvin Kiptum starb bei einem Verkehrsunfall im Februar 2024 — ein tragischer Verlust für die Laufgemeinschaft.
Die Zukunft des Marathons sieht vielversprechend aus. Athleten wie Sawe und Assefa setzen neue Maßstäbe und inspirieren kommende Generationen. Die Diskussion über mögliche weitere Rekorde wird wahrscheinlich anhalten.
Die Leistung von Sebastian Sawe wird als Wendepunkt im Marathonlauf angesehen. Sein Durchbruch könnte den Weg für viele weitere Rekorde ebnen — sowohl bei Männern als auch bei Frauen.