Kreuzfahrtschiff: Hantavirus-Ausbruch auf Hondius
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Kreuzfahrtschiff: Hantavirus-Ausbruch auf Hondius
Auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius sind mehrere Passagiere an Hantavirus erkrankt. Dies führte zu drei Todesfällen und einer Quarantäne. Rund 150 Menschen befinden sich weiterhin an Bord des Schiffes vor Kap Verde.
Die WHO hat sieben bestätigte oder vermutete Infektionen festgestellt. Das Schiff, das seine Reise in Ushuaia, Argentinien begann, kann nicht wie geplant in Kap Verde anlegen.
Die WHO-Epidemiespezialistin Maria Van Kerkhove äußerte, dass eine Übertragung von Mensch zu Mensch bei sehr engem Kontakt möglich sei. Eine schwer erkrankte Person wird derzeit in Südafrika behandelt.
Die Besatzung des Hondius umfasst 61 Mitglieder. Die WHO hat erklärt, dass das Risiko für die Allgemeinheit gering sei.
Wichtige Fakten:
- Drei Passagiere der Hondius sind gestorben.
- Die WHO geht von sieben bestätigten oder vermuteten Infektionen aus.
- Rund 150 Menschen, überwiegend aus Großbritannien, den USA und Spanien, harren weiterhin auf dem Schiff aus.
Das Hantavirus wird normalerweise durch Nagetiere übertragen. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist selten, aber in diesem Fall vermutet die WHO eine solche Möglichkeit.
Die Situation auf dem Kreuzfahrtschiff bleibt angespannt. Die Behörden arbeiten daran, die Gesundheit aller Personen an Bord sicherzustellen.