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Kms bau gmbh insolvenzverfahren

Insolvenzverfahren der KMS Bau GmbH

Am 5. März 2026 hat die KMS Bau GmbH, ein Unternehmen, das auf Mauertrockenlegungen und Bauwerksarbeiten spezialisiert ist, Insolvenz angemeldet. Dies geschah in Bruck an der Lafnitz, Österreich. Die Insolvenz betrifft rund 50 Gläubiger und wurde am Landesgericht Graz eröffnet.

Die KMS Bau GmbH wurde erst im April 2024 gegründet und hat sich in der kurzen Zeit ihrer Existenz mit strukturellen und konjunkturellen Herausforderungen konfrontiert gesehen, die teilweise auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen sind.

Die Verbindlichkeiten des Unternehmens belaufen sich auf etwa 2,7 Millionen Euro, während die Aktiva rund 950.000 Euro betragen. Dies führt zu einer Überschuldung von etwa 1,8 Millionen Euro.

Aktuell beschäftigt die KMS Bau GmbH vier Dienstnehmer, während zuvor 22 Mitarbeiter im Unternehmen tätig waren. Die Insolvenz betrifft somit nicht nur die finanziellen Aspekte, sondern auch die Arbeitsplätze der Angestellten.

Mag. Bertram Schneeberger wurde zum Insolvenzverwalter bestellt, um das Sanierungsverfahren zu leiten. Die Gläubiger sollen voraussichtlich eine Quote von 20 % erhalten, was die finanziellen Auswirkungen für die betroffenen Parteien erheblich beeinflussen wird.

Die Eröffnung des Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung stellt einen wichtigen Schritt für die KMS Bau GmbH dar, um eine mögliche Restrukturierung und Fortführung des Unternehmens zu ermöglichen. Die nächsten Schritte werden entscheidend sein, um die Gläubigerinteressen zu wahren und die Zukunft des Unternehmens zu sichern.

Details zu den genauen Abläufen und den weiteren Maßnahmen im Insolvenzverfahren bleiben unbestätigt. Die Entwicklung wird sowohl für die Gläubiger als auch für die Mitarbeiter von großer Bedeutung sein, da sie die Möglichkeiten zur Rückzahlung und die Sicherung von Arbeitsplätzen beeinflussen können.

Die Situation der KMS Bau GmbH verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen viele Unternehmen in der Bauwirtschaft konfrontiert sind, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich das Insolvenzverfahren auf das Unternehmen und seine Stakeholder auswirken wird.