Katastrophenfall in Ruhpolding wegen Waldbrand
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Katastrophenfall in Ruhpolding wegen Waldbrand
Der Katastrophenfall wurde am 4. Mai 2026 festgestellt, nachdem ein schwer zugänglicher Waldbrand am Saurüsselkopf die Trinkwasserversorgung gefährdete. Rund 200 bis 250 Einsatzkräfte sind derzeit im Einsatz.
Der Waldbrand in der Gemeinde Ruhpolding brach am 3. Mai 2026 aus. Mehrere Löschhubschrauber wurden bereits eingesetzt, um das Feuer zu bekämpfen. Eine Fläche von rund 50 Hektar ist betroffen.
Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Das Einsatzgebiet ist steil und schwer erreichbar, was die Bekämpfung erschwert. Die Brandbekämpfung erfolgt vor allem aus der Luft.
Wichtige Maßnahmen:
- Das Trinkwasserschutzgebiet Laubau steht im Fokus der Maßnahmen.
- Die B 305 ist zwischen Kreisverkehr Hinterpoint/Laubau und Seehaus gesperrt.
- Die Brandbekämpfung wird auch am 5. Mai 2026 fortgesetzt.
Andreas Danzer vom Landratsamt Traunstein erklärte: „Die Feststellung des Katastrophenfalls war angesichts der Lage und des besonderen Schutzziels ein notwendiger Schritt.“ Christoph Grundner betonte: „Wir haben es mit einem extrem schwierigen Gelände zu tun. Die Sicherheit der Einsatzkräfte steht an erster Stelle.“
Justus Pfeifer, Bürgermeister von Ruhpolding, äußerte: „Für die Gemeinde Ruhpolding ist das eine sehr herausfordernde Lage. Wir sind dankbar für die enge und professionelle Zusammenarbeit.“ Die Sicherheit der Einsatzkräfte bleibt oberste Priorität während dieser kritischen Situation.