katastrophenfall — AT news

Katastrophenfall in Bayern aufgrund von Waldbrand

Am 4. Mai 2026 um 10:05 Uhr wurde in Ruhpolding, Landkreis Traunstein, der Katastrophenfall festgestellt. Diese Maßnahme erfolgte aufgrund der Bedrohung eines Trinkwasserschutzgebiets durch einen Waldbrand. Die Dringlichkeit der Brandbekämpfung hat damit zugenommen.

Rund 200 bis 250 Einsatzkräfte sind im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. Elf Löschhubschrauber unterstützen die Maßnahmen aus der Luft. Bisher steht eine Fläche von rund 160 Hektar Wald in Flammen.

Das betroffene Trinkwasserschutzgebiet Laubau ist besonders gefährdet. Die Brandursache bleibt bislang ungeklärt. Christoph Grundner, ein Verantwortlicher vor Ort, sagte: „Wir haben es mit einem extrem schwierigen Gelände zu tun.“

Die Bundesstraße B 305 ist zwischen dem Kreisverkehr Hinterpoint/Laubau und Seehaus gesperrt. Dies erschwert den Zugang für die Einsatzkräfte und die Löschmaßnahmen.

Andreas Danzer vom Landratsamt Traunstein erklärte: „Die Feststellung des Katastrophenfalls war angesichts der Lage und des besonderen Schutzziels ein notwendiger Schritt.“ Die Lage bleibt dynamisch, und die Einsatzkräfte arbeiten intensiv daran, den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Die Waldbrandgefahr in Bayern ist in den vergangenen Tagen gestiegen, was zu dieser kritischen Situation beigetragen hat. Am Vortag waren bereits 50 Hektar Wald betroffen.

Noch ist unklar, wie groß die endgültige Schadensfläche sein wird. Diese kann erst nach Abschluss der Löscharbeiten verlässlich bestimmt werden.