Italienische Fußballnationalmannschaft: Gattuso nach WM-Qualifikation unter Druck
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Italienische Fußballnationalmannschaft: Gattuso nach WM-Qualifikation unter Druck
Die italienische Fußballnationalmannschaft hat die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 verpasst, nachdem sie in den Playoffs gegen Bosnien-Herzegowina mit 2:5 im Elfmeterschießen verloren hat. Trainer Gennaro Gattuso steht unter Druck, nachdem Gabriele Gravina, Präsident des italienischen Fußballverbands, ihn verteidigte und als „guten Trainer und außergewöhnliche Persönlichkeit“ bezeichnete.
Italien scheiterte in einem spannenden Duell, in dem sie nach regulärer Spielzeit und Verlängerung unentschieden standen. Im entscheidenden Elfmeterschießen konnten die Spieler nur zwei Tore erzielen, während sie fünf Gegentore hinnehmen mussten. Gravina räumte ein, dass einige Spieler während der entscheidenden Spiele nicht das erwartete Niveau erreicht hätten.
Nach der Trennung von Gattuso wird Silvio Baldini die Mannschaft vorübergehend betreuen. Ein neuer Vollzeit-Nationaltrainer soll erst nach den Präsidentschaftswahlen im Juni ernannt werden. Dies wirft Fragen über die zukünftige Ausrichtung der Nationalmannschaft auf.
Obwohl Italien die Qualifikation sportlich verpasst hat, gibt es eine Restchance auf die Teilnahme an der WM. Die FIFA könnte einen anderen Verband nach freier Wahl als Ersatz benennen, falls der Iran nicht antreten kann. Italien wäre als Zwölfter der Weltrangliste das beste noch nicht qualifizierte Team.
Antonio Conte äußerte sich ebenfalls zu den Entwicklungen und sagte: „Wäre ich Verbandschef, würde ich mich selbst in Betracht ziehen.“ Dies deutet darauf hin, dass es möglicherweise weitere Veränderungen im Trainerteam geben könnte.
Die italienische Nationalmannschaft hat in der Vergangenheit bereits mehrere Weltmeisterschaften verpasst, was die aktuelle Situation umso kritischer macht. Die Fans und Experten sind gespannt, wie sich die Mannschaft in den kommenden Monaten entwickeln wird.
Gianni Infantino, Präsident der FIFA, betonte: „Plan A ist, dass der Iran zur WM fährt. Einen Plan B gibt es nicht.“ Dies lässt offen, welche Optionen Italien tatsächlich hat, falls sich die Situation ändert.
Details bleiben unbestätigt, und die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um die Richtung der italienischen Fußballnationalmannschaft zu bestimmen.