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Ingbe-Stiftung: Millionen in Gold und Bargeld entdeckt

In Schließfächern der Ingbe-Stiftung in Liechtenstein wurden Millionen in Gold und Bargeld entdeckt. Diese Funde erhöhen den Druck auf das Umfeld des insolventen Unternehmers René Benko.

Wichtige Fakten:

  • In den Schließfächern wurden Goldbarren im Wert von etwa 14 Millionen Euro gefunden.
  • Zusätzlich entdeckten die Ermittler jeweils eine Million Dollar und eine Million Schweizer Franken in bar.
  • Die Schließfächer wurden im Beisein eines Notars geöffnet.

Die Entdeckung steht im Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren von René Benko. Die Ingbe-Stiftung wurde 2014 zur ‚Versorgung von Benkos Liebsten‘ gegründet. Offiziell war Benko selbst nur Stifter, während Familienmitglieder die Begünstigten sind.

Die Stiftung hat seit 2015 eigenständig gewirtschaftet. Rund 100 Millionen Euro sollen zwischen 2017 und 2023 in die Stiftung geflossen sein. Diese Gelder stehen nun im Fokus der Ermittlungen.

Die Situation bringt die Stiftungen in Liechtenstein weiter unter Druck. Wer am Ende Zugriff auf die Millionen erhält – die Familie oder die Gläubiger der Signa-Pleite – bleibt unklar.

Eine gerichtliche Entscheidung über die eingefrorenen Vermögenswerte wird in den kommenden ein bis zwei Monaten erwartet. Es ist jedoch unklar, ob die Inhalte der Schließfächer von der einstweiligen Verfügung umfasst sind.