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HiPP-Erpressung: Verdächtiger in Untersuchungshaft

Der Verdächtige soll versucht haben, zwei Millionen Euro in Kryptowährung von HiPP zu erpressen, nachdem er seinen Job verloren hatte. Der mutmaßliche Erpresser ist in die Justizanstalt Eisenstadt überstellt worden.

Der 39-jährige Slowake verlor im Februar 2026 seine Stelle bei HiPP in Gmunden während einer Kündigungswelle. Er bestreitet die Vorwürfe und beteuert seine Unschuld. Sein Anwalt, Manfred Arbacher-Stöger, sagte: „Die Vorwürfe seien aus der Luft gegriffen.“

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat einen Antrag auf Untersuchungshaft gestellt. Insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser wurden in Österreich, Tschechien und der Slowakei sichergestellt. Die Gläser waren mit Rattengift versetzt.

Bei einer Analyse wurde festgestellt, dass sich 15 Mikrogramm Rattengift in einem Glas befanden. Ob das Rattengift, das bei der Hausdurchsuchung sichergestellt wurde, identisch ist mit dem in den HiPP-Gläsern verwendeten, bleibt unklar.

Die Ermittlungen sind ein Rohrkrepierer, so Arbacher-Stöger. Das Ergebnis des Gutachtens über die Toxizität der Rattengift-Menge steht noch aus.