Heinz-Christian Strache: Prozessbeginn am 19. Mai 2026
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Heinz-Christian Strache: Prozessbeginn am 19. Mai 2026
„Ich selbst habe nie interveniert“, sagte Heinz-Christian Strache in einer aktuellen Stellungnahme. Er muss sich wegen versuchter Untreue und der CASAG-Affäre vor Gericht verantworten. Der Prozess beginnt am 19. Mai 2026 am Landesgericht für Strafsachen Wien.
Strache wird in zwei Causen angeklagt: Untreue im Zusammenhang mit einer Lebensversicherung und Vorteilsannahme in der CASAG-Affäre. Die Lebensversicherung betrifft eine Prämie von 300.000 Euro, die für die Absicherung seiner Familie gedacht war.
In der CASAG-Causa wird ein vermuteter Deal innerhalb der türkis-blauen Regierung im Glücksspielbereich untersucht. Die Ermittlungen wurden nach einer anonymen Anzeige im Juni 2019 eingeleitet.
Die erste Verhandlung war ursprünglich für Anfang März 2026 angesetzt, wurde jedoch verschoben. Die für den Prozess ausgewählte Richterin wurde wegen Befangenheit ausgeschlossen.
Strache und Novomatic AG haben einen Befangenheitsantrag gestellt und recht bekommen. Es sind insgesamt acht Verhandlungstage bis zum 2. Juli 2026 angesetzt.
Die CASAG-Affäre betrifft die Bestellung von Peter Sidlo zum Vorstand der Casinos Austria AG. Diese Entwicklungen werfen Fragen über die Integrität der politischen Entscheidungen auf.
„Ich habe jedenfalls nie angerufen und gesagt: ‚Ich interveniere, ich erwarte mir etwas‘“, fügte Strache hinzu, um seine Unschuld zu beteuern.
Strache gilt die Unschuldsvermutung bis zum Beweis des Gegenteils. Details bleiben unbestätigt.