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Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Ausbruch fordert drei Todesopfer

Ein Ausbruch von Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff hat drei Todesopfer gefordert und wirft Fragen zur Ansteckung auf. Der Vorfall ereignete sich am 4. Mai 2026 im Atlantik. Die WHO hat eine Warnung herausgegeben und koordiniert internationale Reaktionen.

Der Ausbruch wird mit dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius in Verbindung gebracht. Drei Menschen sind mutmaßlich nach einer Infektion mit dem Hantavirus gestorben. Der erste bekannte Fall betraf einen 70-jährigen Passagier, der an Bord starb. Seine 69-jährige Ehefrau erkrankte ebenfalls und starb in einem Krankenhaus in Johannesburg.

Wichtige Fakten:

  • Drei weitere Personen sind infiziert, eine wird intensivmedizinisch betreut.
  • Zwei der Toten sind Niederländer.
  • Die Inkubationszeit beträgt etwa eine bis acht Wochen nach der Ansteckung.

Die WHO führt eine epidemiologische Untersuchung durch. Hantavirus kann bei Menschen zu Fieber und schweren Atemwegserkrankungen führen. Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist äußerst selten, hauptsächlich erfolgt die Übertragung durch Nagetiere.

Noch ist unklar, ob die Ansteckung zu Beginn der Reise oder auf dem Schiff selbst erfolgte. Das Schiff hatte Platz für 170 Passagiere und etwa 70 Besatzungsmitglieder. Die WHO meldet drei Tote nach dem Ausbruch von Hantavirus.

Untersuchungen laufen, um die genaue Ursache und den Verlauf des Ausbruchs zu klären.