Geld: Gehaltserhöhung im Finanzsektor
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Geld: Gehaltserhöhung im Finanzsektor
Zehntausende Österreicher profitieren von einer rückwirkenden Gehaltserhöhung ab dem 1. April 2026. Im Finanzsektor wurden die kollektivvertraglichen Mindestgehälter um drei Prozent erhöht.
Zusätzlich steigen das Lehrlingseinkommen und die Kinderzulage um 3,13 Prozent. Die Pflegefreistellung wurde um zwei Tage pro Jahr erweitert. Beschäftigte mit Kindern mit einer Behinderung erhalten nun die doppelte Kinderzulage.
Wolfgang Pischinger von der Gewerkschaft GPA sagte: „Zentral ist, dass wir Einmalzahlungen abwenden konnten.“ Der neue Kollektivvertrag betrifft knapp 68.000 Menschen in Österreich.
Die zweite Woche Pflegefreistellung für Kinder bis zu 14 Jahren ist jetzt möglich. Diese Maßnahmen sollen die Situation der Arbeitnehmer im Finanzsektor verbessern.
In zwei Schließfächern in Liechtenstein wurden 16 Millionen Euro gefunden, wovon 14 Millionen Euro auf Goldbarren entfallen. Es bleibt jedoch ungewiss, ob das Geld der Ingbe-Stiftung der Insolvenzmasse von René Benko zugute kommt.
Die Erhöhung tritt rückwirkend in Kraft und wird als wichtiger Schritt zur Unterstützung der Beschäftigten angesehen. Die nächsten Schritte in diesem Prozess sind noch nicht bekannt.