Einspeisevergütung: Aktuelle Entwicklungen und zukünftige Perspektiven
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Einspeisevergütung: Aktuelle Entwicklungen und zukünftige Perspektiven
Photovoltaik wird in Deutschland derzeit energiepolitisch neu diskutiert. Die Einspeisevergütung garantiert Einnahmen für eingespeisten Solarstrom – aktuell für 20 Jahre ab dem Jahr nach der Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage. Die aktuelle Einspeisevergütung beträgt 2026 bis zu 7,8 ct/kWh bei Überschusseinspeisung und über 12 ct/kWh bei Volleinspeisung.
Die Einspeisevergütung sinkt regelmäßig im Rahmen der EEG-Degression und wird zum 1. Februar und 1. August angepasst. Diese Degression beträgt 1% pro Halbjahr. Eigenverbrauch spart oft mehr Geld als Einspeisung, da Netzstrom deutlich teurer ist. Für viele Haushalte bleibt Eigenverbrauch die wirtschaftlichere und einfachere Strategie.
Batteriespeicher, Elektroautos oder Wärmepumpen erhöhen den Eigenverbrauch und tragen zur Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen bei. Der Vergütungssatz wird zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme festgeschrieben und gilt anschließend 20 Jahre lang. Nach Ablauf der EEG-Förderdauer gilt die Anlage als Ü20-Anlage, was bedeutet, dass die feste Einspeisevergütung endet.
Ab Juni 2026 dürfen Besitzer von Solaranlagen Strom erstmals direkt mit Nachbarn teilen oder verkaufen. Die Idee dahinter: Strom aus der eigenen Solaranlage wird nicht mehr nur ins Netz eingespeist, sondern lokal verbraucht – zum Beispiel beim Nachbarn nebenan. Dies könnte die Attraktivität von Photovoltaikanlagen weiter steigern.
Der Marktwert Solar beschreibt den durchschnittlichen Börsenpreis für Solarstrom und wird jährlich veröffentlicht. Photovoltaikanlagen erzeugen im Jahresverlauf unterschiedlich viel Strom, abhängig von Sonnenstand, Tageslänge und Wetterbedingungen. Details remain unconfirmed.