Dürre in Deutschland trotz erheblichem Niederschlag
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Dürre in Deutschland trotz erheblichem Niederschlag
Trotz 60 Liter Regen in Deutschland gibt es kein Ende der Dürre in Sicht. Der Boden kann das Wasser nicht aufnehmen. Die monatelange Trockenheit lässt sich mit dem aktuellen Regen nicht wegspülen.
Wichtige Fakten:
- Der April brachte deutschlandweit nur rund 25 Liter pro Quadratmeter, was 41 Prozent vom Soll entspricht.
- Im Norden und Osten Deutschlands bleibt es weitgehend trocken.
- Echte Tiefenfeuchte für Wälder, Felder und Grundwasser ist nicht vorhanden.
- Die Niederschläge konzentrieren sich vor allem im Süden Deutschlands.
- Die Wetterprognosen deuten auf Starkregen und Sturzflut-Gefahr hin.
Der Regen kommt punktuell an, wo er am wenigsten hilft – als Sturzflut auf trockenes Land. In Regionen wie Baden-Württemberg und Bayern wurden 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter gemessen, während in Staulagen am Schwarzwald und Nordalpen sogar 40 bis 60 Liter fielen.
Die Dürreperiode in Deutschland hat sich über mehrere Monate erstreckt. Landwirte und Experten zeigen sich besorgt über die Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Leider nein, die monatelange Trockenheit lässt sich damit nicht wegspülen.
Die Situation bleibt angespannt. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für die Erholung des Bodens und die Pflanzen. Aktuelle Wetterprognosen könnten weitere Niederschläge bringen, jedoch bleibt abzuwarten, ob diese ausreichend sind.