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Drüsenameisen: Die Bedrohung durch in Karlsruhe

Die invasive Drüsenameise bedroht nicht nur die heimische Fauna, sondern auch die Infrastruktur in deutschen Städten. Diese Art, bekannt als Tapinoma Magnum, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Sie bildet Superkolonien mit mehreren Königinnen, was ihre Bekämpfung erschwert.

In Karlsruhe wurde eine Ameisenkoordinatorin ins Leben gerufen. Bereits acht Stadtteile sind von Drüsenameisen erobert worden. Karin Esser, die Koordinatorin, sagte: „Sie sind überall.“ Diese Ausbreitung gefährdet nicht nur die Tierwelt, sondern auch die Fundamente von Wohnhäusern.

Drüsenameisen können urbane Infrastrukturen lahmlegen und zerstören. Experten warnen vor den möglichen Schäden an Gebäuden und Straßen. Die Bekämpfung dieser invasiven Arten gestaltet sich schwierig, weil jede Kolonie mehrere Königinnen hat.

Professionelle Ameisenbekämpfer setzen Wasserdampf ein, um die Drüsenameisen zu bekämpfen. Dieser Ansatz zeigt erste Erfolge, doch der Aufwand bleibt hoch. Noch ist unklar, ob diese Art auch in Österreich vorkommt. Wissenschaftliche Nachweise fehlen bisher.

Experten gehen davon aus, dass die Tapinoma Magnum auch in anderen Regionen bereits verbreitet ist. Die Situation erfordert schnelles Handeln. Die Bedrohung durch invasive Arten wie die Drüsenameise bleibt ein wichtiges Thema für Städte und Gemeinden.