daniela kammerer — AT news

Daniela kammerer: Mordfall : Anklage nach 21 Jahren

Nach 21 Jahren wird im Mordfall Daniela Kammerer erneut Anklage erhoben, basierend auf neuen DNA-Beweisen. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat den Verdacht gegen einen 42-jährigen Österreicher, der sie erstochen haben soll, erhärtet.

Vor dieser Entwicklung war das Verfahren 2014 eingestellt worden, weil sich eine DNA-Spur als nicht aussagekräftig erwies. Der Angeklagte wurde 2013 am Flughafen Wien-Schwechat festgenommen. DNA-Spuren wurden an der Leiche und der Kleidung des Opfers gefunden.

Neue DNA-Untersuchungen an einer Zigarette führten zur Wiederaufnahme des Verfahrens. Der Angeklagte hatte 2017 eine Entschädigung von 22.000 Euro erhalten, nachdem das Ermittlungsverfahren eingestellt wurde.

Wichtige Fakten:

  • Daniela Kammerer wurde 2005 in Innsbruck getötet.
  • Der Angeklagte stellte durch seinen Verteidiger in Aussicht, freiwillig zur Hauptverhandlung vor dem Geschworenengericht anzureisen.
  • Die Anklage ist nicht rechtswirksam und kann binnen 14 Tagen beeinsprucht werden.

Die Staatsanwaltschaft hat nun erneut Anklage erhoben, was die Hoffnung auf eine Klärung in diesem Cold Case nährt. Experten der Gerichtsmedizin unterstützen die neuen Erkenntnisse durch ihre Untersuchungen.

Die nächsten Schritte im Verfahren sind noch unklar. Die Wiederaufnahme des Verfahrens könnte jedoch für die Angehörigen von Daniela Kammerer eine wichtige Wende darstellen.