Dagestan: Flutkatastrophe in : Über 4000 Menschen betroffen
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Dagestan: Flutkatastrophe in : Über 4000 Menschen betroffen
Was sind die Folgen der aktuellen Flutkatastrophe in Dagestan? Die Situation ist dramatisch, da eine Mauer an einem Stausee in der Region Derbent brach und zu schweren Überschwemmungen führte. Bisher wurden zwei Menschen, darunter eine Frau und ihre Tochter, tot geborgen, die von den Fluten mitgerissen wurden.
Über 4000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, während etwa 2000 Gebäude unter Wasser stehen. In Machatschkala, der Hauptstadt der Region mit rund 500.000 Einwohnern, haben die Behörden den Ausnahmezustand in mehreren Städten verhängt, um die Rettungsmaßnahmen zu koordinieren.
Die Infrastruktur ist stark betroffen: Eine Brücke auf der Bundesautobahn ‚Kavkaz‘ ist aufgrund des steigenden Wasserstands eingestürzt. Zudem sind die Kläranlagen in Machatschkala überflutet, was die Wasserversorgung der Stadt erheblich erschwert.
In der Region Mamedkala wurden 28 Häuser überflutet, und etwa 100 Menschen mussten evakuiert werden. Auch in Machatschkala sind rund 140 Dörfer ohne Strom, was die Situation weiter verschärft. Die letzte Überschwemmung in Dagestan führte bereits zu Zehntausenden von Einwohnern ohne Strom.
Die Rettungsdienste arbeiten unermüdlich an der Unglücksstelle, um die betroffenen Personen zu unterstützen. Bei einem Erdrutsch im Dorf Kirki wurde ein Wohnhaus vollständig zerstört, und fünf weitere Häuser sind bedroht.
Unwetter mit heftigen Regenfällen machen den Menschen im Nordkaukasus schon seit Ende März zu schaffen, was die aktuelle Lage noch besorgniserregender macht. Details bleiben unbestätigt, da die Rettungsmaßnahmen weiterhin im Gange sind.