Bauernregel: Wetterumschwung am Georgitag
poellauer-news >> Trends>> Bauernregel: Wetterumschwung am Georgitag
Bauernregel: Wetterumschwung am Georgitag
Eine alte Bauernregel warnt vor unbeständigem Wetter nach einem sonnigen Georgitag. Am 23. April zeigt sich das Wetter in Österreich oft von seiner besten Seite. In diesem Jahr wurden Temperaturen von bis zu 22 Grad Celsius gemessen.
Die Bauernweisheit lautet: „Ist’s an Georgi hell und warm, gibt’s noch ein Wetter, dass Gott erbarm.“ Eine weitere Regel besagt: „Ist’s an Georgi warm und schön, wird man noch rauhe Wetter seh’n.“ Diese Sprichwörter basieren auf jahrhundertelangen Naturbeobachtungen.
Gewitter am Georgitag gelten als Vorboten eines Wetterumschwungs. Meteorologen beobachten, dass auf instabile Warmluftlagen im Frühjahr kühlere Luftmassen folgen können. Die Wahrscheinlichkeit eines Kälteeinbruchs ist somit erhöht.
Frühsommerliche Temperaturen im April können trügerisch sein. Der Frühling ist noch nicht gefestigt und ein spätes Aufbäumen des Winters ist jederzeit möglich. Gab es Gewitter am Georgitag, so folgt gewiss noch Kälte nach.
Die Windgeschwindigkeit könnte zwischen 30 und 40 km/h liegen. Am Freitag werden Temperaturen von 17 bis 20 Grad Celsius erwartet, während am Samstag Werte zwischen 18 und 22 Grad Celsius möglich sind.
Der Georgitag spielt in der bäuerlichen Wettertradition eine besondere Rolle. Viele Landwirte richten ihre Arbeiten nach diesen alten Weisheiten aus. Sie vertrauen darauf, dass die Natur ihre eigenen Gesetze hat.
Noch bleibt abzuwarten, wie sich das Wetter in den kommenden Tagen entwickeln wird. Die Unsicherheiten über mögliche Temperaturstürze bleiben bestehen.