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Bärenwald Arbesbach: Zugang zu Bär Tim verweigert

„Die Weigerung, uns Zugang zu Tim zu geben, ist zutiefst beunruhigend.“ Diese Worte stammen von Patricia Tiplea von der Organisation VIER PFOTEN. Sie beziehen sich auf die Situation des Bären Tim, der in einem privaten Zoo in Horjul, Slowenien, lebt.

Der Besitzer des Zoos hat VIER PFOTEN den Zutritt zu Tim verweigert. Der Bär lebt in einem kleinen Gehege, das größtenteils aus Beton besteht. Dies führt zu stereotypen Verhaltensweisen bei Tim, was ein Anzeichen für Stress ist. Johanna Painer-Giger von VIER PFOTEN beschreibt: „Tim zeigte stereotype Verhaltensweisen, ein Anzeichen von Stress bei Bären in Gefangenschaft.“

Tim hat seit 2022 an Gewicht verloren und sein Zustand hat sich verbessert. Dennoch bleibt seine Lebenssituation besorgniserregend. Ein TV-Bericht dokumentierte, wie der Besitzer Tim bei offener Käfigtür fütterte — dies gilt als grob fahrlässig. Die Weigerung des Besitzers, Zugang zu gewähren, wird als zutiefst beunruhigend angesehen.

VIER PFOTEN kämpft seit Jahren dafür, Tim in den Bärenwald Arbesbach zu bringen. Dort würde er ein Gehege erhalten, das sich über 3.500 Quadratmeter erstreckt. In diesem geschützten Umfeld könnte Tim individuelle Pflege und artgerechte Ernährung genießen.

Im Bärenwald Arbesbach hätte er auch regelmäßige Beschäftigungsmöglichkeiten. Diese Faktoren sind entscheidend für das Wohlbefinden von Tieren in Gefangenschaft. Die aktuelle Situation wirft Fragen zur Verantwortung der Tierhalter auf.

Patricia Tiplea äußert sich dazu: „Ein solch direkter Umgang mit einem Bären zeugt von grober Verantwortungslosigkeit und unprofessionellem Verhalten.“ Die Forderungen nach einer besseren Behandlung von Tieren wie Tim werden lauter.

Details bleiben unbestätigt über mögliche nächste Schritte oder rechtliche Maßnahmen gegen den Zoo-Besitzer. Doch die Besorgnis um Tims Wohlbefinden bleibt bestehen.