arbeitslosigkeit — AT news

Arbeitslosigkeit in Österreich steigt bei Frauen

Die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt insbesondere bei Frauen, während die Zahl der Langzeitarbeitslosen deutlich zunimmt. Ende April waren 398.342 Menschen ohne Job, was die nationale Arbeitslosenquote auf 7,5 Prozent anhebt.

Die Zahl der vorgemerkten Frauen stieg um 4,9 Prozent. Aktuell sind 103.322 Menschen langzeitarbeitslos, was einem Plus von 13,3 Prozent entspricht. Die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit verlängerte sich um zehn Tage auf 134 Tage.

Rund 400.000 Menschen in Österreich sind arbeitslos oder in Schulungsmaßnahmen. Auf eine offene Stelle kommen etwa fünf Bewerberinnen und Bewerber. Die Arbeitslosigkeit stieg zuletzt nur bei Frauen, was auf strukturelle Probleme im Arbeitsmarkt hindeutet.

Wichtige Zitate:

  • Klaus Schwertner sagte: „Arbeitslosigkeit und Armut gehen viel zu oft Hand in Hand“.
  • Korinna Schumann betonte: „Niemand darf zurückgelassen werden“.
  • Schwertner fügte hinzu: „Wieder selbst für sich und die eigene Familie sorgen zu können, muss unser gemeinsames Ziel als Gesellschaft sein.“

Die wirtschaftliche Lage hat sich zuletzt spürbar eingetrübt, was auf internationale Krisen wie den Ukraine-Krieg zurückzuführen ist. Korinna Schumann warnte: „Wenn der Druck steigt, darf sich der Staat nicht zurückziehen“.

Beobachter erwarten, dass die Arbeitsmarktpolitik angepasst werden muss, um die steigende Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen und gezielte Maßnahmen für Frauen zu entwickeln.