Weltfußballverband verteidigt Präsident Infantino nach Kritik
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Weltfußballverband verteidigt Präsident Infantino nach Kritik
By Thomas Gruber — 9 August 2026 — 2 min read
Der Weltfußballverband hat kürzlich eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er sich gegen „unbelegte Behauptungen und nachweislich falsche Aussagen“ über die Organisation und ihren Präsidenten ausspricht. Die FIFA erklärte, dass Spekulationen nicht als Tatsachen dargestellt werden sollten. Obwohl die spezifischen Berichte und Akteure nicht genannt wurden, wurde betont, dass versucht werde, den Verband zu untergraben.
Die Stellungnahme, die am späten Samstagabend in englischer Sprache publiziert wurde, deutet darauf hin, dass der Weltverband eine Kampagne gegen sich und seinen Präsidenten wittert. Es werde „zunehmend deutlich“, dass „einige Akteure gemeinsam und fortlaufend versuchen, die FIFA und ihren Präsidenten zu untergraben“. Von „Unterstellungen und Falschinformationen“ ist die Rede, sowie von „unbelegten Behauptungen und nachweislich falschen Aussagen“, die über den Präsidenten verbreitet würden. Später wird der Vorwurf erhoben, Tatsachen würden verdreht.
Verteidigung des Präsidenten und der Institution
Die FIFA betonte, dass sie kein Verfahren im Zusammenhang mit der Wahl eines Präsidenten „unterstützen, ermöglichen oder dulden“ werde, das nicht mit den FIFA-Statuten vereinbar sei. Der Präsident sei gewählt worden und übe sein Amt weiterhin auf Grundlage des Mandats aus. Die Organisation begrüße zwar eine berechtigte kritische Prüfung, stellte jedoch klar, dass eine solche Prüfung keine Lizenz sei, Tatsachen zu verdrehen, unbelegte Anschuldigungen zu verstärken oder Ablenkungsmanöver zu inszenieren, die den Fortschritt untergraben sollen.
Im Mittelteil der Stellungnahme wird hervorgehoben, dass der Präsident „zu bedeutenden Veränderungen im Fußball beigetragen“ habe. Der Verband sei entschlossener denn je, den Fußball „wirklich global zu machen“ und werde sich davon nicht abbringen lassen. Wer nicht über die Unterstützung der FIFA-Mitgliedsverbände verfüge, sollte nicht versuchen, durch Anschuldigungen, Andeutungen oder Desinformation das zu erreichen, was sich in den etablierten demokratischen Verfahren der FIFA nicht erreichen lasse. Meinungsverschiedenheiten über Veränderungen rechtfertigten nicht, das demokratische Mandat des FIFA-Präsidenten oder die Institution, an deren Spitze er gewählt wurde, zu untergraben.
Kritik nach gescheiterten Plänen
Gianni Infantino ist nach dem geplatzten Investorendeal in die Kritik geraten. Der Schweizer hatte den Plan forciert, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen. Nach wenigen Tagen musste das Vorhaben unter großem Druck abgebrochen werden. Insbesondere der Europäische Fußballverband (UEFA) hatte seine Pläne stark kritisiert, was teilweise sogar zu Rücktrittsforderungen führte. Diese gescheiterten Investoren-Pläne sollten Teile der FIFA-Turniere an private Investoren verkaufen.
Zusätzlich zu den Investoren-Plänen gab es Wirbel um eine ehemalige Mitarbeiterin, die Ende 2011 eine mindestens sechsstellige Summe und ein MBA-Studium finanziert bekam. Die FIFA erklärte, dass der Fokus fest auf der Aufgabe bleibe, den Verband zu stärken und den Fußball weiter „wirklich global zu machen“. Die Organisation sei entschlossener denn je, diese Aufgabe zu erfüllen.
Die Stellungnahme wurde von einem Pressesprecher unterzeichnet und bekräftigt die Entschlossenheit des Weltverbandes, seine Mission fortzusetzen.
Source: sport.orf.at