ADA Möbelwerke: Sanierungsverfahren beantragt
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ADA Möbelwerke: Sanierungsverfahren beantragt
Die ADA Möbelwerke Holding AG und die ADA Möbelfabrik GmbH haben ein Sanierungsverfahren beantragt. Dies wirft die zentrale Frage auf: Wie wird das Unternehmen mit rund 180 Mitarbeitern seine finanziellen Schwierigkeiten bewältigen?
Das Unternehmen steht mit einem Schuldenstand von rund 30 Millionen Euro unter Druck. Die Verbindlichkeiten bei der Holding betragen etwa 18,8 Millionen Euro, während die Möbelfabrik GmbH mit 11,2 Millionen Euro belastet ist. Trotz eines Jahresumsatzes von rund 110 Millionen Euro hat sich seit Jahresbeginn ein Rückgang des Bestelleingangs um durchschnittlich 20 Prozent unter den Erwartungen eingestellt.
Die ADA Gruppe, die auch Standorte in Ungarn und Rumänien hat, gilt als Traditionsunternehmen mit fast 100 Jahren Geschichte. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Stellenabbau, was die aktuelle Situation zusätzlich belastet.
Die Gläubiger beider Unternehmen wird eine Quote von 20 Prozent angeboten. Die Eröffnung des Sanierungsverfahrens für die ADA Möbelfabrik GmbH fand am 24. März 2026 statt, während die Holding am selben Tag ebenfalls in das Verfahren eintrat. Die Anmeldefrist für die ADA Möbelfabrik GmbH endet am 23. April 2026, die für die Holding am 28. April 2026.
Die Gehälter der in Österreich betroffenen Dienstnehmer sind durch den Insolvenz-Entgelt-Fonds (IEF) abgesichert. Ziel sei es, die Gruppe in reduzierter Form fortzuführen, wobei der operative Betrieb der Holding aufrecht erhalten werden soll.
Details remain unconfirmed.