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Wiener Linien: Historische Stellwagen im Verkehrsmuseum Remise

Im Verkehrsmuseum Remise der Wiener Linien wird ein historischer Stellwagen ausgestellt, der vermutlich um 1890 von der k.u.k. Hof-Wagenfabrik J. Rohrbacher gebaut wurde. Stellwagen waren pferdegezogene Wagen, die auf festen Routen zu fixen Preisen und nach Fahrplan fuhren. Ende des 18. Jahrhunderts waren rund 800 Stellwagen auf über 100 verschiedenen Routen im Einsatz.

Der ausgestellte Stellwagen bietet Platz für 10 Sitzplätze im Wageninneren sowie 2 Sitzplätze neben dem Kutscher. Der Betrieb der Stellwagen wurde 1917 eingestellt, was das Ende einer Ära im öffentlichen Verkehr in Wien markierte. Diese Fahrzeuge gelten als Vorläufer des heutigen Linienverkehrs.

Aktuell führen die Wiener Linien neue Umsteige-Anzeigen in fast 500 Bussen und rund 130 Flexity-Straßenbahnen ein. Diese Umstellung soll bis spätestens 30. März 2026 abgeschlossen sein. Die neuen Anzeigen sollen den Fahrgästen eine bessere Orientierung und Informationen über Umsteigemöglichkeiten bieten.

Zusätzlich werden in den Osterferien die Gleise in der Lerchenfelder Straße erneuert. Diese Arbeiten sind Teil der kontinuierlichen Bemühungen der Wiener Linien, die Infrastruktur zu verbessern und den Service für die Fahrgäste zu optimieren.

Die ersten Reaktionen auf die neuen Umsteige-Anzeigen sind überwiegend positiv, da sie als ein Schritt in die richtige Richtung angesehen werden, um den öffentlichen Verkehr in Wien benutzerfreundlicher zu gestalten.

Die Wiener Linien setzen damit nicht nur auf moderne Technik, sondern auch auf die Bewahrung der Geschichte des öffentlichen Verkehrs in Wien. Details bleiben unbestätigt.