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Wasserversorgung: Immer mehr Gemeinden in Österreich prüfen Poolsteuer

Immer mehr Gemeinden in Österreich prüfen die Einführung einer Poolsteuer, um der Wasserknappheit entgegenzuwirken. Die anhaltende Trockenheit hat viele Regionen betroffen. Der Wasserversorgungsverband im Faaker See-Gebiet ist für die Sicherstellung der Trink-, Nutz- und Löschwasserversorgung zuständig.

Die unkoordinierte Poolfüllung stellt eine Herausforderung dar. In vielen Orten geraten Hochbehälter an ihre Grenzen. Der Wasserdruck sinkt oder die Versorgung wird kritisch. Rund 200.000 private Pools gibt es in Österreich, und ein einzelnes Poolfassungsvermögen kann zehntausende Liter Wasser betragen.

Wichtige Fakten:

  • Immer mehr Gemeinden kämpfen wegen der anhaltenden Trockenheit mit Wasserknappheit.
  • Unkoordinierte Poolfüllungen können die Wasserversorgung auf die Probe stellen.
  • Die Poolsteuer wird in einigen Gemeinden bereits eingehoben, andere prüfen die Einführung.

Josef Müller, ein Sprecher des Wasserversorgungsverbands, sagte: „Wir haben solche Verordnungen schon gehabt, aber was auffallend ist, das war noch nie so früh notwendig.“ Die maximale Poolsteuer könnte bis zu 72 Euro betragen.

Die Meldungen aus Kärntner Gemeinden häufen sich. Der Klimawandel verstärkt die Herausforderungen für die Trinkwasserversorgung. Behörden haben bereits Maßnahmen zur Regulierung der Poolfüllung ergriffen.