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Voestalpine: Solides Wachstum trotz US-Importzöllen

Wie meistert Voestalpine die Herausforderungen durch US-Importzölle? Das Unternehmen verzeichnet trotz dieser Zölle ein solides operatives Wachstum.

In den ersten drei Quartalen des abgelaufenen Geschäftsjahres stieg das operative Ergebnis (EBITDA) um 7,2 Prozent auf eine Milliarde Euro, während das EBIT um knapp 21 Prozent auf 473 Millionen Euro anstieg. Dies geschieht in einem komplexen handelspolitischen Umfeld, das durch verschärfte US-Importzölle und neue Schutzmaßnahmen der Europäischen Union geprägt ist.

Voestalpine profitiert von den neuen Schutzmaßnahmen der EU, die dazu beitragen, die Auswirkungen der US-Zölle zu mildern. Dennoch wird ein negativer Ergebniseffekt von 60 bis 80 Millionen Euro durch die Zölle erwartet, was die Situation für das Unternehmen herausfordernd gestaltet.

Die freigewordenen Mittel aus dem operativen Wachstum fließen in das 1,5 Milliarden Euro schwere Transformationsprojekt „greentec steel“. Ziel dieses Programms ist es, die CO₂-Emissionen bis 2029 um rund 30 Prozent zu senken.

Ein wichtiger Schritt in diesem Transformationsprozess ist der geplante Betrieb des ersten Elektrolichtbogenofens in Linz, der im Februar 2027 in Betrieb genommen werden soll. Diese Investition zeigt das Engagement von Voestalpine für nachhaltige Produktionsmethoden.

Zusätzlich sank die Nettoverschuldung des Unternehmens um 27,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, was die finanzielle Stabilität von Voestalpine unterstreicht.

Ein weiterer positiver Aspekt ist das Großauftragsvolumen von 500 Millionen Euro, das Voestalpine von der Deutschen Bahn und der SBB erhalten hat. Dies könnte zusätzliche Einnahmen generieren und die Marktposition des Unternehmens stärken.

Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu beobachten, wie Voestalpine weiterhin auf die Herausforderungen durch die US-Importzölle reagiert und welche Fortschritte im Rahmen des Greentec-Steel-Programms erzielt werden können.

Details bleiben unbestätigt.