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Voestalpine: EBITDA steigt, Aktie fällt

voestalpine: EBITDA steigt, Aktie fällt

Die voestalpine hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres ein EBITDA von 1.000.000.000 Euro erzielt, was einem Anstieg von 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz dieser positiven Entwicklung gab die Aktie des Unternehmens im Tagesverlauf um mehr als acht Prozent nach.

Die Nettoverschuldung der voestalpine sank im Jahresvergleich um über 27 Prozent auf 1.400.000.000 Euro. Der Vorstand bestätigte den Ausblick für das Gesamtjahr mit einem erwarteten EBITDA von bis zu 1.550.000.000 Euro.

Die US-Investmentbank JPMorgan hat ihre Einschätzung für den europäischen Rohstoffsektor gesenkt, was sich negativ auf die voestalpine Aktie ausgewirkt hat. In den vergangenen sieben Tagen verbilligte sich die Aktie um gut 10 Prozent und schloss am Freitag bei 42,24 Euro.

Am 2. März kündigte das Management an, die bestehende Wandelanleihe 2023 um bis zu 35.000.000 Euro aufzustocken, was als Teil einer strategischen Finanzierungsmaßnahme gesehen wird. Diese Entscheidung könnte langfristig positive Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität des Unternehmens haben.

Zusätzlich wird voestalpine ab dem 23. März den Energieversorger Verbund im ATX five ersetzen, was für das Unternehmen eine neue Sichtbarkeit an den Märkten mit sich bringen könnte.

Die voestalpine Aktie wurde in den letzten Wochen von verschiedenen Marktmechanismen beeinflusst, darunter die angekündigte Kapitalmaßnahme und die bevorstehende Aufnahme in den ATX five. Details bleiben unbestätigt.