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Versicherung: Einigung zwischen VKI und der Versicherungsbranche

Die Lösung für 10.000 Verbraucher vermeidet langwierige Gerichtsverfahren und bringt eine Einigung zwischen dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) und der Versicherungsbranche.

Der VKI hat eine Lösung für rund 10.000 Menschen bezüglich intransparenter Kostenklauseln bei vor 2007 abgeschlossenen kapitalbildenden Lebensversicherungen erzielt.

Die Sammelaktion des VKI wurde seit Mai 2023 durchgeführt und soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein.

Die Versicherungsbranche wird einen namhaften Betrag im niedrigen, zweistelligen Millionenbereich aufwenden, um die Ansprüche der Teilnehmer auszuzahlen.

Alle 22 Versicherungen haben sich einverstanden erklärt, die Branchenlösung umzusetzen.

Diese Lösung vermeidet langwierige Gerichtsverfahren für die Verbraucher.

Die Ansprüche wurden von der Versicherungsbranche als unbegründet angesehen, da die Kosten im Versicherungstarif festgelegt wurden.

Stefan Schreiner vom VKI äußerte: „Mit dieser Lösung sind wir sehr zufrieden, weil wir für tausende Verbraucher:innen einen Mehrerlös erreichen und somit langwierige Gerichtsverfahren vermeiden konnten.“

Die Sammelaktion ist in Zusammenhang mit intransparenten Kostenklauseln bei Lebensversicherungen durchgeführt worden.

Verbraucher profitieren nun von einer klaren Regelung. Dies stärkt den Konsumentenschutz in der Branche.

Die Einigung zeigt, dass auch komplexe Probleme gelöst werden können, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten.

Diese Entwicklung könnte Vorbildcharakter für zukünftige Verhandlungen innerhalb der Versicherungsbranche haben.