Veronika Sandbichler: Mobbingvorwürfe im Kunsthistorischen Museum
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Veronika Sandbichler: Mobbingvorwürfe im Kunsthistorischen Museum
Was Beobachter sagen
„Ich werde mit Vorwürfen konfrontiert, dass meine Arbeit schlecht wäre“, sagte Veronika Sandbichler, die seit über dreißig Jahren für das Kunsthistorische Museum (KHM) tätig ist und die Außenstelle Schloss Ambras bei Innsbruck leitet. Diese Aussage steht im Mittelpunkt eines aufkommenden Skandals, der das renommierte Museum in Wien erschüttert.
Sandbichler berichtet von Mobbing und einer toxischen Führungskultur innerhalb des KHM. Ihre Vorwürfe sind nicht isoliert; sie spricht von Einschüchterung, Druck und persönlicher Abwertung, die sie und andere Mitarbeiter erfahren haben. „Ich spreche mit sehr vielen Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben“, fügte sie hinzu und verdeutlichte damit das Ausmaß der Problematik.
Die Situation hat dazu geführt, dass das Kulturministerium eine externe Untersuchung eingeleitet hat. Diese Untersuchung wird von Deloitte durchgeführt, um die Vorwürfe zu prüfen und die interne Kultur des Museums zu bewerten. Sandbichler hat zudem einen Anwalt engagiert, um ihre Interessen zu vertreten.
Martin Maxl, der Anwalt von Sandbichler, äußerte sich ebenfalls zu den Vorwürfen und berichtete von „knapp 20 Personen, die durch genau diese toxische Führungskultur aus dem KHM ausgeschieden sind“. Diese Zahlen werfen ein ernstes Licht auf die Arbeitsbedingungen im Museum und die Herausforderungen, denen die Mitarbeiter gegenüberstehen.
Der KHM-Museumsverband hat die Mobbingvorwürfe zurückgewiesen und betont, dass die Vorwürfe nicht den Tatsachen entsprechen. Dennoch bleibt die Glaubwürdigkeit dieser Aussagen in der Öffentlichkeit umstritten. Sandbichler ist seit 34 Jahren im Verband des Kunsthistorischen Museums beschäftigt, was ihre Aussagen zusätzliches Gewicht verleiht.
Die Vorwürfe betreffen nicht nur Sandbichler, sondern auch andere Mitarbeiter des KHM, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Die Schilderungen von Mobbing und toxischer Führung werfen Fragen zur aktuellen Führung und den internen Strukturen des Museums auf.
Details bleiben unbestätigt, da die externe Untersuchung noch im Gange ist. Die Ergebnisse dieser Untersuchung könnten entscheidend für die Zukunft des KHM und die Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiter sein.