Uss abraham lincoln: Raketenangriff auf US-Flugzeugträger im Persischen Golf
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Uss abraham lincoln: Raketenangriff auf US-Flugzeugträger im Persischen Golf
Der US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln scheint ins Fadenkreuz geraten zu sein. Ob er tatsächlich getroffen wurde, ist unklar und es gibt unterschiedliche Berichte darüber. REUTERS Vier Explosionen beim Raketenangriff auf den US-Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" Die iranischen Revolutionsgarden berichten von einem Raketenangriff auf einen US-Flugzeugträger im Persischen Golf als Reaktion auf kürzliche Angriffe. Von Newsdesk Heute 01.03.2026, 16:01 Höre dir den Artikel an: 00 : 00 / 02 : 45 1X BotTalk Teilen
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Die iranischen Revolutionsgarden haben erklärt, auf die Angriffe der USA und Israels reagiert zu haben. Sie behaupten, einen US-Flugzeugträger im Persischen Golf angegriffen und getroffen zu haben. "Der US-Flugzeugträger 'USS Abraham Lincoln' wurde von vier ballistischen Raketen getroffen", gaben die Revolutionsgarden am Sonntag laut lokalen Medien bekannt. Zudem warnten sie: "Land und Meer werden zunehmend zum Grab der terroristischen Aggressoren."
Das US-Verteidigungsministerium hat kurz darauf die Aussagen der iranischen Revolutionsgarden zurückgewiesen, die behaupteten, der US-Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" sei bei einem Angriff getroffen worden. "Die 'Lincoln' wurde nicht beschädigt", erklärte das US-Zentralkommando für den Nahen Osten (Centcom) am Sonntag. "Das ist eine Lüge", fügte Centcom hinzu. "Die abgefeuerten Raketen sind ihr nicht einmal nahe gekommen."
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Die EU warnt nach dem Tod von Chamenei vor einer möglichen Instabilität in der Region.
Die Ermordung des geistlichen Führers des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, durch US-israelische Luftangriffe wird von der Europäischen Union sowohl als ein Zeichen der Hoffnung als auch als eine Bedrohung für die Region betrachtet. Der Tod Chameneis bringe "neue Hoffnung für das iranische Volk", jedoch bestehe auch "ein ernsthaftes Risiko der Instabilität, die die Region in eine Spirale der Gewalt führen könnte", äußerte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Sonntag.
BILDERSTRECKE: Chamenei ist verstorben – wie geht es jetzt weiter i ?
Am Samstagmorgen führten die USA und Israel eine umfassende Serie von Luftangriffen auf den Iran durch. Nach israelischen Berichten wurden dabei insgesamt 40 hochrangige iranische Offizielle getötet, darunter das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei. In Reaktion darauf attackierte der Iran Israel sowie US-Militäreinrichtungen in verschiedenen Ländern der Region. Die wechselseitigen Angriffe setzten sich auch am Sonntag fort.
"Schlüsselmoment in der Geschichte"
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnete die Ermordung des geistlichen Oberhaupts als einen "entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte des Irans". Sie sei im Austausch mit regionalen Partnern, um gemeinsam Wege zur Deeskalation zu erarbeiten, erklärte Kallas am Sonntag auf X. Der Generalsekretär des Europarats, Alain Berset, rief unterdessen "ganz Europa" dazu auf, "Maßnahmen zur Entschärfung des Konflikts" im Nahen Osten zu ergreifen.
Der Konflikt zwischen Iran, Israel und den USA stellt einen Prüfstein dar, um zu sehen, "ob Europa die entstehende Ordnung aktiv mitgestalten oder lediglich deren Zerfall beobachten möchte". In diesem Zusammenhang wäre Untätigkeit "eine Kapitulation", erklärte Berset. Der Europarat umfasst 46 Mitgliedsstaaten und setzt sich für Demokratie, Menschenrechte sowie Rechtsstaatlichkeit ein.