tiwag strompreis — AT news

TIWAG Strompreis: Preise für die nächsten zwei Jahre eingefroren

„Wir frieren die Preise für die nächsten zwei Jahre ein“, erklärte Michael Kraxner, ein Vertreter von TIWAG. Diese Entscheidung kommt in einer Zeit, in der die Energiepreise in Europa stark schwanken und viele Haushalte unter finanziellen Druck geraten sind.

TIWAG, als der günstigste Landesenergieversorger Österreichs bekannt, hat mit dieser Maßnahme einen neuen Tarif namens „dual fix privat“ eingeführt, der eine Preisgarantie bis zum Sommer 2028 bietet. Dies ist besonders relevant, da die Krise im Nahen Osten die Verwundbarkeit und Abhängigkeit Europas von Energieimporten verdeutlicht.

Ein zentrales Merkmal des neuen Tarifs ist die Reduzierung des Strompreises zwischen 10:00 und 16:00 Uhr um 50% auf 4,9 Cent netto. Diese Maßnahme soll insbesondere Haushalte mit höherem Energiebedarf unterstützen, die durch die neuen Tarife bis zu 150 Euro im Jahr sparen können.

Zusätzlich wird das Netznutzungsentgelt um 20% gesenkt, was eine weitere Entlastung für die Kunden darstellt. Kraxner betonte: „Wir wollen damit weiterhin ein verlässlicher Partner, gerade in unsicheren Zeiten wie diesen, sein.“

Die neuen Tarife müssen aktiv von den Kunden gewählt werden, und es gibt keine Bindungsfrist, was den Wechsel zu den neuen Konditionen erleichtert. Kunden können jederzeit in den neuen Tarif wechseln, was Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in der aktuellen Marktsituation bietet.

Christian Nagele, ein weiterer Sprecher von TIWAG, fügte hinzu: „Dieser Preis ist einzigartig in ganz Österreich.“ Dies unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit und die Bemühungen von TIWAG, den Kunden attraktive Angebote zu machen.

Die Entscheidung, die Preise einzufrieren, könnte auch als Reaktion auf die steigenden Lebenshaltungskosten und die allgemeine Unsicherheit in der Energieversorgung interpretiert werden. Haushalte, die im Durchschnitt 60 Euro sparen können, profitieren von diesen neuen Bedingungen.

Die nächsten Schritte von TIWAG werden genau beobachtet, da die Energiepreise weiterhin ein zentrales Thema in der politischen und wirtschaftlichen Diskussion bleiben.