Strompreis Verbund: Anstieg um fast 30 Prozent erwartet
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Strompreis Verbund: Anstieg um fast 30 Prozent erwartet
Wie wird sich der Strompreis bei Verbund entwickeln? Laut dem Verbund-Chef Michael Strugl wird der Strompreis in den kommenden Jahren um fast 30 Prozent steigen. Diese Entwicklung ist stark vom Gaspreis abhängig, der weiterhin einen wesentlichen Einfluss auf die Strompreise hat.
Der Anstieg der Strompreise ist bereits für den nächsten Winter zu beobachten, wo die Preise um fast 30 Prozent gestiegen sind. Strugl betont: „Solange der Gaspreis ein wesentlicher Faktor ist, der den Strompreis mitbestimmt, werden wir teureren Strom haben.“
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das neue Gesetz zum beschleunigten Erneuerbaren-Ausbau (EABG), das verbindliche Ausbauziele für jedes Bundesland vorsieht. Bis 2030 müssen in jedem Bundesland Windräder installiert werden, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
Für die Windkraft sieht das EABG ein Ziel von 7 Terawattstunden vor, während die Photovoltaik um mehr als 10 Terawattstunden ausgebaut werden soll. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Strompreise langfristig zu stabilisieren.
Strugl äußert sich besorgt über die Notwendigkeit, in Krisenzeiten auf die Wichtigkeit der erneuerbaren Energien aufmerksam zu werden: „Ich finde es dramatisch, dass wir immer eine Krise brauchen, um draufzukommen, dass das eigentlich wichtig ist.“
Die Herausforderungen, die sich aus den steigenden Strompreisen ergeben, sind erheblich. Die Windkraft muss stark ausgebaut werden, um den zukünftigen Energiebedarf zu decken und die Preise zu stabilisieren.
Details bleiben unbestätigt, aber die Richtung ist klar: Ohne eine signifikante Steigerung der erneuerbaren Energien wird der Druck auf die Strompreise weiter zunehmen.