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Streik bei Lufthansa und Eurowings: 520 Flüge betroffen

Vor dem aktuellen Streik bei Lufthansa und Eurowings gab es eine angespannte Situation aufgrund festgefahrener Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Lufthansa AG und der Gewerkschaft der Piloten, der Vereinigung Cockpit. Die Erwartungen waren, dass eine Einigung bald erzielt werden könnte, um einen Streik zu vermeiden.

Am 13. April 2026, von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr, kam es jedoch zu einem entscheidenden Moment: Der Streik wurde ausgerufen, was zur Stornierung von 520 Flügen führte. Dies betrifft nicht nur die Lufthansa, sondern auch die Tochtergesellschaften Lufthansa Cargo AG, Lufthansa Cityline GmbH und Eurowings.

Die Auswirkungen sind erheblich. Flughäfen wie Frankfurt und München, die als wichtige Umsteigepunkte in Europa fungieren, sind stark betroffen. Fluggäste, die Anschluss- oder Zubringerflüge mit Lufthansa über Austrian Airlines gebucht haben, können ebenfalls betroffen sein.

Die Gewerkschaft fordert Verbesserungen bei der betrieblichen Altersvorsorge, was die Gespräche zwischen Lufthansa und der Vereinigung Cockpit zusätzlich belastet. Die AUA (Austrian Airlines) hat bereits angekündigt, die Lage genau zu beobachten und zu prüfen, ob größere Maschinen eingesetzt werden können, um zusätzliche Sitzplätze bereitzustellen.

In Düsseldorf wurden von 95 geplanten Eurowings-Starts 46 Flüge gestrichen, während in Köln/Bonn von 34 geplanten Abflügen 18 ausgefallen sind. Auch 4 Lufthansa-Flüge nach München konnten nicht durchgeführt werden.

Die AUA warnt Fluggäste, sich online über ihren Flugstatus zu informieren und die Buchungen regelmäßig zu kontrollieren. Yvonne Wachholder von der AUA erklärte: „Wir werden prüfen, ob aktuell auf Austrian-Airlines-Flügen zwischen Wien und Deutschland größeres Fluggerät eingesetzt werden kann.“

Die Situation bleibt angespannt, da eine schnelle Lösung nicht in Sicht ist. Experten warnen, dass es zu mehrtägigen Arbeitsniederlegungen kommen könnte, falls keine Einigung erzielt wird. Details bleiben unbestätigt.