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Skispringen heute: Tomofumi Naito gewinnt in Oslo

In den letzten vier Jahren stand am Holmenkollen immer ein Österreicher am Podest. Doch beim zweiten Einzelbewerb der Skisprung-Männer, der heute auf der Großschanze in Oslo stattfand, gab es eine überraschende Wendung.

Der Wettkampf wurde aufgrund starker Windböen nach dem ersten Durchgang abgebrochen. Die besten 50 Springer hatten ab 16:10 Uhr an dem Wettkampf teilgenommen, nachdem die Qualifikation bereits um 09:00 Uhr stattfand.

Der Sieg ging an Tomofumi Naito aus Japan, der mit 128,7 Punkten die Konkurrenz hinter sich ließ. Karl Geiger war der beste Deutsche und belegte den 11. Platz, während Andreas Wellinger den 12. Platz erreichte.

Philipp Raimund trat nicht zum Springen an und zog sich zurück. Er äußerte: „Ich bin freiwillig hier und will mir nicht Sorgen machen müssen, ob ich heil unten ankomme.“

Ben Bayer, Pius Paschke und Felix Hoffmann belegten die Plätze 25, 33 und 48. Der Wettkampf in Oslo war der letzte Skisprung-Weltcup in dieser Saison.

Domen Prevc kommentierte die Bedingungen und sagte: „Typisch Oslo. Du musst immer mit dem Unerwarteten rechnen.“ Diese Aussage unterstreicht die Herausforderungen, mit denen die Athleten konfrontiert sind.

Details bleiben unbestätigt, aber die Wetterbedingungen haben einmal mehr gezeigt, wie unberechenbar der Skisprung-Sport sein kann.