Signa Holding
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Signa Holding
Die Signa Holding klagt auf 160 Millionen Euro Schadensersatz, während die Insolvenzverwalter bereits 8,7 Millionen Euro aus Anfechtungen einnehmen konnten.
Aktuell sind Anfechtungsansprüche in Höhe von mehr als 160 Millionen Euro gerichtlich anhängig. Im Insolvenzverfahren sind derzeit 451 Forderungen mit einer Gesamtsumme von 8,39 Milliarden Euro angemeldet. Rund 2,76 Milliarden Euro dieser Forderungen wurden anerkannt.
Die Insolvenzverwalter verlangen von ehemaligen Managern und Aufsichtsräten Schadenersatz. Die Prüfung möglicher Haftungsansprüche erfolgt in enger Abstimmung mit den Insolvenzverwaltungen der Signa Development und der Signa Prime.
Wichtige Fakten:
- Die Holding konnte bereits 8,7 Millionen Euro aus Anfechtungen einnehmen.
- Ein Vergleich mit der BDO Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft wurde auf 1,4 Millionen Euro vereinbart.
- Die Verhandlung mit der INGBE-Stiftung über 46,4 Millionen Euro endete mit einem gerichtlichen Vergleich.
Die Verwertung der Marke Signa ist weiterhin im Gange. Christof Stapf, ein Vertreter der Insolvenzverwalter, sagte: „Sowohl die personellen als auch finanziellen Ressourcen stehen hierfür bereit.“
Die Forderungen gegenüber der Laura Privatstiftung werden im Konkursverfahren angemeldet. Die Insolvenzverwalter haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt.