Pensionsversicherungsanstalt: Begutachtungen in Oberösterreich sorgen für Unmut
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Pensionsversicherungsanstalt: Begutachtungen in Oberösterreich sorgen für Unmut
Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) in Oberösterreich steht unter Beschuss: 70 Prozent der Antragsteller auf Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitspension empfinden die Untersuchungen als wenig oder gar nicht respektvoll. Dies geht aus aktuellen Berichten hervor, die auf die Probleme bei den Begutachtungen hinweisen.
Besonders alarmierend ist, dass auch 42 Prozent der Antragsteller bei Pflegegeldanträgen ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Die Begutachtungen in Oberösterreich scheinen deutlich problematischer zu sein als in anderen Bundesländern, was die öffentliche Wahrnehmung der PVA stark beeinträchtigt.
Ein Antragsteller äußerte sich frustriert: „Ich hab’ 30 Jahre lang ins System eingezahlt, war nie arbeitslos oder länger im Krankenstand. Und dann werde ich bei einer Begutachtung, die fünf Minuten dauert, behandelt, als wäre ich ein möglicher Sozialschmarotzer.“ Solche Aussagen verdeutlichen die Belastung, die viele Antragsteller empfinden.
AK-Präsident Andreas Stangl bestätigte, dass viele Antragsteller den Begutachtungsprozess als belastend und willkürlich empfinden. Die Kritik richtet sich nicht nur gegen die PVA, sondern auch gegen die Rahmenbedingungen, unter denen die Gutachter arbeiten.
Juristen und Sozialrechtler der AK OÖ weisen darauf hin, dass die Gutachter offensichtlich wenig Honorar für ihre Arbeit erhalten und anscheinend auch wenig Zeit für die Begutachtungen haben. Dies könnte die Qualität der Bewertungen beeinträchtigen.
Zusätzlich fehlt es an der notwendigen Supervision für Gutachter, die für Psychotherapeuten vorgeschrieben ist. Diese Umstände tragen dazu bei, dass die Begutachtungen in Oberösterreich als unzureichend und respektlos wahrgenommen werden.
Die Pensionsversicherungsanstalt hat in Oberösterreich ein negatives Image bezüglich ihrer Begutachtungen, was die öffentliche Diskussion anheizt. Beobachter erwarten, dass die PVA auf die Kritik reagiert und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation ergreift.
Details bleiben unbestätigt.