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Papst Leo XIV. leitet erste Osterfeierlichkeiten

Am Gründonnerstag, dem 2. April 2026, fand in der Lateranbasilika in Rom eine bedeutende Messe zur Erinnerung an das letzte Abendmahl statt, die von Papst Leo XIV. geleitet wurde. In einem symbolischen Akt der Demut wusch er zwölf Priestern die Füße, was eine zentrale Geste in der katholischen Liturgie darstellt.

Elf der Priester, deren Füße gewaschen wurden, waren im vergangenen Jahr von Leo XIV. geweiht worden. Der zwölfte Priester ist der Seelsorger des örtlichen Priesterseminars. Diese Handlung soll die Botschaft Jesu verkörpern, die in der Aufforderung „Ihr müsst einander die Füße waschen“ zusammengefasst ist.

Papst Leo XIV. betonte in seiner Ansprache, dass die Fußwaschung nicht nur ein Zeichen der Demut ist, sondern auch dazu dient, unser Gottesbild zu reinigen. Er erklärte: „Mit seiner Geste der Fußwaschung reinigt Jesus nicht nur unser Gottesbild von den Götzenbildern und Lästerungen, die es verunreinigt haben, sondern er reinigt auch unser Menschenbild, das sich mächtig wähnt und sich groß fühlt, wenn es gefürchtet wird.“

Die Messe fand im Kontext der ersten Osterfeierlichkeiten statt, die von Papst Leo XIV. geleitet wurden, nachdem sein Vorgänger, Papst Franziskus, am Ostermontag des Vorjahres verstorben war. Franziskus, der 88 Jahre alt war, hinterließ eine bedeutende Lücke in der katholischen Kirche.

Für die bevorstehenden Feierlichkeiten kündigte Papst Leo XIV. an, dass er am Karfreitag das Kreuz selbst tragen wird, was einen weiteren Ausdruck seiner Hingabe und seines Dienstes an der Kirche darstellt. Die Karfreitagsprozession wird am Kolosseum stattfinden.

Am Ostersonntag wird Papst Leo XIV. den traditionellen Segen ‚Urbi et orbi‘ spenden, was einen Höhepunkt der Osterfeierlichkeiten darstellt. Diese Tradition hat eine lange Geschichte und wird von Katholiken weltweit erwartet.

Mit diesen ersten Feierlichkeiten unter seiner Leitung setzt Papst Leo XIV. ein Zeichen für die katholische Gemeinschaft, die sich auf die Botschaft der Hingabe, des Dienstes und der Liebe konzentriert. Die Zahl der Katholiken weltweit beträgt etwa 1,4 Milliarden, und die Erwartungen an die neue Führung sind hoch.

Die Ereignisse rund um die Osterfeierlichkeiten sind von großer Bedeutung für die katholische Kirche und die Gläubigen, die auf eine Erneuerung des Glaubens und der Gemeinschaft hoffen. Papst Leo XIV. hat mit seiner Ansprache und den durchgeführten Ritualen bereits einen ersten Schritt in diese Richtung gemacht.

Details bleiben unbestätigt.